Folge uns auch auf Telegram!Zum Telegram-Kanal 

Kaufe im Freilich-Buchladen

Verfassungsschutz warnt vor Radikalisierung der linksextremen Szene

Thomas Haldenwang, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), stellt eine zunehmende Radikalisierung gewaltbereiter Linksextremisten fest. Bei Angriffen würden schwere körperliche Verletzungen oder sogar der Tod billigend in Kauf genommen werden.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild (CC0)</p>

Symbolbild (CC0)

Köln. – „Wir beobachten eine Entwicklung hin zu linksextremistischen Angriffen, die sehr gezielt sind und sich vermehrt gegen Einzelpersonen richten“, sagte Haldenwang in der „Welt am Sontag“. Die Gewalt der linken Szene habe sich von spontanen Übergriffen aus dem Demonstrationsgeschehen zu „Kleingruppen, die klandestin agieren“ und schwere Gewalttaten nach Plan begehen, entwickelt. „Hierbei nehmen die Täter schwere körperliche Verletzungen, oder auch den möglichen Tod von Menschen billigend in Kauf“, erklärte der Verfassungsschutzchef.

9.000 gewaltbereite Linksextremisten

Allein in den letzten beiden Jahren kam es mehrfach zu gezielten schweren Angriffen durch linksextreme Gruppen auf Einzelpersonen. Im Visier der rund 9.000 gewaltorientierten Linksextremisten: Anwälte, politische Gegner, Vertreter von Immobilienunternehmen, die Bundeswehr und viele weitere Feindbilder der Szene. Erst Ende des vergangenen Jahres machte die Festnahme der mutmaßlichen Anführerin einer linksextremen Vereinigung, Lina E., in Leipzig Schlagzeilen. Ihr und weiteren Angehörigen der Szene wird vorgeworfen, Personen des rechten Spektrums gezielt ausgespäht und bei Überfällen teils schwer verletzt zu haben.

Laut Haldenwang richtet sich die Gewalt der Szene aktuell „hemmungslos gegen die Staatsmacht, aber auch gegen politische Gegner“. Seine abschließende Warnung ist deutlich: „Wir müssen im Blick behalten, ob diese Radikalisierung sich zu terroristischen Strukturen hin entwickelt.“

Cover der Freilich-Ausgabe #10
Freilich Nr. 11 "Schlecht gerüstet" erschienen!
Der Soldat allein ist längst kein freier Mann mehr. Und um den Zustand der heimischen Armeen steht es schlecht. Dabei drohen uns immer mehr Gefahren. Wie die Zukunft des Krieges aussieht und ob wir dafür gerüstet sind, lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe des FREILICH Magazins.
Jetzt abonnieren