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Razzia bei Schleuserring

Scheinehen für Asylwerber

In Stuttgart wurde nun nach zweijährigen Ermittlungen ein Schleuserring hochgenommen.

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<p>Symbolbild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dienstkleidung_Zoll_Baustelle.jpg">GZD</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>, via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]</p>

Symbolbild: GZD, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Stuttgart. – Zollbeamte haben am Donnerstag im Auftrag der Staatsanwaltschaft die Wohn- und Geschäftsräume von 14 Beschuldigten im Raum Stuttgart durchsucht. Bereits seit zwei Jahren laufen Ermittlungen gegen drei Männer, die verdächtigt werden, Ausländer ohne Aufenthaltsberechtigung nach Deutschland eingeschleust und dort in Restaurants und Imbissunternehmen beschäftigt zu haben. Das teilte das Hauptzollamt Stuttgart in einer Aussendung mit.

Gefälschte Dokumente

Es bestehe zudem der Verdacht, dass mit den Tätigkeiten in den Restaurants teilweise auch die Kosten der Einschleusung abgearbeitet werden sollten. Die eingeschleusten Personen, darunter auch abgelehnte und bereits abgeschobene Asylbewerber, sollen mit Touristenvisa in die EU aus Indien und Pakistan eingereist sein. Weiterhin sollen sie vor ihrer Einreise Unionsbürger geheiratet haben, wodurch sie an entsprechende Aufenthaltsgenehmigungen kamen. Den Ermittlern zufolge handelt es sich dabei um in Bulgarien abgeschlossene Scheinehen, für die wiederum die drei Hauptbeschuldigten verantwortlich gemacht werden. Dabei sollen auch gefälschte bulgarische Ausweisdokumente verwendet worden sein. Anstoß für die Ermittlungen waren im Rahmen einer 2019 gehaltenen Kontrolle eines Restaurants vorgelegte falsche Ausweispapiere. Bei den Durchsuchungen wurden umfangreiche Beweismittel beschlagnahmt.

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