Spur der Verwüstung

Erneute linke Randale in Jena

Jena gilt als Hochburg der linksradikalen Szene in Thüringen. Immer wieder macht die Studentenstadt Schlagzeilen mit linken Straftaten. Am Samstag zogen erneut Vermummte randalierend durch die Stadt.

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<p>Symbolbild: Christoph Scholz / www.elbpresse.de via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Polizeiband_Polizeiabsperrung_in_Stadt_-_heller.jpg">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en">CC BY-SA 4.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Christoph Scholz / www.elbpresse.de via Wikimedia Commons [CC BY-SA 4.0] (Bild zugeschnitten)

Jena. – Zerbrochenes Glas, beschmierte Fassaden und das Anzünden pyrotechnischer Gegenstände – damit wollte die linksradikale Szene der Stadt offenbar ihre Solidarität mit Gesinnungsgenossen in Berlin beweisen. In nicht einmal zehn Minuten verursachten etwa 20 Personen am Samstagabend einen Sachschaden in Höhe von über 77.000 Euro. Trotz mehrerer eingehender Notrufe und sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnten jedoch keine Täter mehr angetroffen werden.

Maier: „Gezielter Angriff auf Gewerbetreibende“

Nicht nur die Schmierereien, auch ein auf einem linksextremen Szeneportal veröffentlichtes Bekennerschreiben deutet auf den politischen Hintergrund der Tat. Darin wird u. a. Bezug auf die Räumung des besetzten Hauses in der Rigaer Straße 94 in Berlin genommen. Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) geht deshalb ebenfalls von einer politisch motivierten Tat aus. Er sprach von einem „hinterhältigen und gezielten Angriff auf Gewerbetreibende in Jena“.

Enthüllungen über die ÖVP

Es ist nicht das erste Mal, dass Linksradikale in der Studentenstadt auf diese Form ihren „Protest“ gegen Gentrifizierung und ihre „Solidarität“ mit anderen linken Extremisten kund tun. Folgen für die Szene gab es bislang keine.

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