Corona-Demos

Die linken Mitläufer

Immer dabei, wenn es für Linksextremisten etwas zu fotografieren gibt: das dynamische Duo von Presse Service Wien und der Spenden-Aktivist.

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<p>Bild: privat.</p>

Bild: privat.

Harmloser Name, autonomer Inhalt: Presse Service Wien ist ein zentrales Projekt der linksextremen Szene. Es geht darum, den Gegner zu dokumentieren, ebenso auch die Polizeigewalt und die eigenen Genossen fotografisch in Szene zu setzen. Gesondert, aber mit einem stärker schreibenden Ansatz läuft auch der linksradikale Aktivist Michael Bonvalot. Im konkreten Fall der Wiener Demonstrationen sind es jeweils diese drei Personen, die gerne als „Journalisten, die angegriffen wurden“, bezeichnet werden.

Politisches Stalking

Dabei liegt es wohl ganz stark daran, dass die drei immer auf der Suche nach Sünderfällen oder jugendlichen Randgruppen sind, die man herausstellen kann – als Rechtsextremisten, Verschwörungstheoretiker oder soziale Sonderfälle. Mit der Kamera sind sie dabei nicht sehr dezent und halten das Objektiv auch gerne auf kürzeste Distanz dem Objekt der Begierde ins Gesicht. Das wird im Mainstream allerdings kaum als „politisches Stalking“ wahrgenommen, sorgt bei den Abfotografierten jedoch regelmäßig für großen Ärger.

Enthüllungen über die ÖVP

Bei der letzten Demonstration in Wien kam es dann zu ungewöhnlichen Szenen: Der Presse Service Wien bekam überraschend Begleitung – also nicht einen der eigenen, autonomen Bodyguards, die in ein bis drei Stück immer dabei sind. Unbekannte Corona-Demonstranten markierten diesmal Lorenzo Vincentini als „der für Presse Service Wien fotografiert“. Wohl als Warnung für die anderen Teilnehmer der Corona-Demonstrationen.

Dasselbe auch bei Julia Spacil, in der autonomen Szene bekannt als „Schwarze Katze“. Es ist nicht unbedingt das, was diese Aktivisten wollen, sind sie doch eher verdeckt unterwegs, um „Belastungsmaterial“ zu sammeln.

Ebenfalls immer dabei ist der linke Fotoaktivist und Spendensammler Michael Bonvalot, der hier am Foto (Mitte) mit Presseausweis Durchlass begehrt. Die Corona-Proteste in Wien bezeichnet er recht pauschal als „Aufmärsche“ von „Corona-Leugnern“, „Neonazis“ und „Rechtsextremisten“.

Doch auch abseits seiner Berichterstattung macht er kaum einen Hehl aus seiner Einstellung. Nachdem am Donnerstag bekannt geworden war, dass Oberösterreichs FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner aufgrund einer COVID-Erkrankung zur Behandlung ins Krankenhaus musste, zeigte Bonvalot auf Twitter seine Verachtung für den FPÖ-Politiker: „Ich empfinde in dieser schweren Stunde selbstverständlich Mitleid mit dem Pflegepersonal.“

Homepage von Michael Bonvalot: www.bonvalot.net

Presse Service Wien: www.presse-service.net


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