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Dänemark will Anteil von Nicht-Europäern in Stadtvierteln begrenzen

Mit einer 30-Prozent-Quote will die sozialdemokratische Regierung die Entstehung von Parallelgesellschaften verhindern.

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<p><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:20190614_Folkemodet_Bornholm_Mette_Frederiksen_Socialdemokratiet_0285_(48063460496).jpg">News Oresund</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0">CC BY 2.0</a>, via Wikimedia Commons</p>

News Oresund, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Kopenhagen. – Die dänische Regierung unter der sozialdemokratischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hat diese Woche angekündigt, den Anteil von Menschen „nicht-westlicher“ Herkunft binnen zehn Jahren in jedem Stadtviertel auf maximal 30 Prozent zu begrenzen. Ein entsprechender Vorschlag des Ministeriums soll demnächst mit den anderen Parlamentsparteien besprochen werden. Die Regierung will mit dieser Maßnahme die Entstehung von Parallelgesellschaften verhindern.

Kampf gegen Parallelgesellschaften

Innenminister Kaare Dybvad Bek begründete den Vorschlag damit, dass ein zu großer Anteil von Migranten nicht-westlicher Herkunft in bestimmten Gebieten „das Risiko einer religiösen und kulturellen Parallelgesellschaft“ erhöhe. „Wir haben viel zu viele Jahre die Augen vor der Entwicklung verschlossen, die auf dem Weg war, und erst dann gehandelt, als die Integrationsprobleme zu groß geworden sind“, erklärte Bek. In der dänischen Talkshow „Deadline“ sagte der Innenminister am Mittwoch, es brauche Durchmischung, um Integration zu gewährleisten. „Wir wollen keine Städte haben, in denen ein Typ Bürger nur in einem Gebiet wohnt und eine andere Nationalität wiederum in einem anderen.“

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