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Deutschland

Armin Laschet will „Brücken-Lockdown“ im April

Bis viele Menschen geimpft seien, müsse das Infektionsgeschehen mit einem harten Lockdown begrenzt werden, sagt der nordrhein-westfälische Ministerpräsident. Die Runde von Länderchefs und Kanzlerin solle deshalb schon in dieser Woche tagen.

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<p>Bild: Armin Laschet (CDU) / Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2019-05-30_Armin_Laschet-3893.jpg">Olaf Kosinsky</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 DE</a>, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Armin Laschet (CDU) / Bild: Olaf Kosinsky, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Düsseldorf. – Der Ministerpräsident des deutschen Bundeslands Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, hat sich hinsichtlich der derzeitigen Coronasituation für einen harten und kurzen Lockdown im April ausgesprochen. Mit einem sogenannten „Brücken-Lockdown“ müsse die Zeit überbrückt werden, bis viele Menschen geimpft seien, sagte der amtierende CDU-Chef heute nach einem Besuch des Impfzentrums der Städteregion Aachen.

„Müssen in vielen Bereichen nachlegen“

Im selben Zuge sprach sich Laschet für ein Vorziehen der für den 12. April geplanten Runde der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder auf die kommenden Tage aus. Die Lage erfordere es, „dass wir nochmal in vielen Bereichen nachlegen und uns Richtung Lockdown bewegen“, so Laschet. Es seien nun mehr Tempo und klare Entscheidungen notwendig. Die Runde der Ministerpräsidenten mit Merkel müsse in dieser Woche in Präsenz tagen. „Wir dürfen nicht wieder eine Ministerpräsidentenkonferenz erleben wie beim letzten Mal. Mit stundenlangen Diskussionen, mit stundenlangen Auszeiten.“

Beratungen auch in Österreich

Indes berät die österreichische Regierung gemeinsam mit Fachleuten, der Opposition und den Landeshauptleuten bereits morgen über die CoV-Maßnahmen im Land. Allerdings dürften keine großen Veränderungen zu erwarten sein. Das Treffen scheint nicht viel mehr als eine Lagebesprechung zu werden, bei der etwa Absprachen über gegenseitige Unterstützung der Länder bei Intensivbetten stattfinden werden. Von einer räumlichen Ausdehnung des derzeitigen Ost-Lockdowns auf die anderen Bundesländer dürfte gar keine Rede sein.

Einen solchen fordert aktuell aber SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner: Um die Akutsituation auf Intensivstationen zu entschärfen und um ab Mai dauerhafte, stabile Öffnungen machen zu können, müsste die Regierung jetzt vorausschauend handeln – und zwar mit einem „kurzen, österreichweiten Lockdown“ und „viel mehr Tempo beim Impfen“.

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