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Kinderprämie statt Migration

Drei Fragen an Michael Schnedlitz (FPÖ)

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz war mit einer freiheitlichen Abordnung zu Besuch bei Viktor Orbáns Regierungspartei Fidesz (TAGESSTIMME berichtete). Im TAGESSTIMME-Interview erzählt er vom Treffen mit Ungarns Familienministerin Katalin Novák. Dabei lobt er besonders die ungarische Familienpolitik und will mit der Fidesz an einer „europäischen Renaissance“ arbeiten.

Interviewvon Redaktion
2 Minuten Lesezeit
<p>Am Rednerpult Nationalratsabgeordneter Michael Schnedlitz (F)</p>

Am Rednerpult Nationalratsabgeordneter Michael Schnedlitz (F)

TAGESSTIMME: Am Mittwoch haben sich FPÖ und Fidesz in Budapest getroffen und über Familienpolitik gesprochen. Wie lautet Ihr Fazit von dem Treffen?

Schnedlitz: Die Gespräche mit der ungarischen Familienministerin Katalin Novák sowie dem EU-Abgeordneten Ernő Schaller-Baross und dem internationalen Direktor der Partei Fidesz, Daniel Landeck, waren sehr anregend. Familien fördern heißt Identität bewahren. Die Maßnahmen, die Ungarn setzt, sind einzigartig. Der Fokus liegt auf der Förderung von einheimischen Familien. Es ist bemerkenswert, wie die ungarische Regierung seine Staatsbürger und Kinder liebt. Frei nach dem Motto: Kinderprämie statt Migration.

TAGESSTIMME: Welche Ansätze der ungarischen Familienpolitik sollte man auch für Österreich übernehmen?

Schnedlitz: Das erklärte Ziel von Ministerpräsident Viktor Orbán, mehr ungarische Kinder statt mehr Einwanderer zu bekommen, kann ich nur unterstützen. Aber auch die Kinderprämien für kinderreiche Familien sind beeindruckend. Die ungarische Regierung steigert die Geburtenrate und hat dafür mehrere Milliarden Euro bereitgestellt. Das sind beeindruckende Maßnahmen. An dieser Familienpolitik müssen wir uns in Österreich orientieren.

TAGESSTIMME: Will die FPÖ künftig enger mit der Fidesz zusammenarbeiten?

Schnedlitz: Es wird Zeit für eine „europäischen Renaissance“, um die gesundheitliche und wirtschaftliche Notlage in Europa zu überwinden. Wertebewusstsein, nationale Souveränität und die Relevanz der Nationalität müssen in Europa in den Vordergrund gestellt werden. Daher kann es nur im Sinne der FPÖ sein, gemeinsam mit Fidesz, diese „europäische Renaissance“ zu forcieren. Ich denke aber auch an gemeinsame Publikationen und selbstverständlich an weitere bilaterale Treffen. Lassen wir uns überraschen, was die Zeit noch bringt.

FPÖ und Fidesz bei Gesprächen in Budapest. Bild: Fidesz.
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