Razzia bei linksextremen Fußballfans in Leipzig-Connewitz

Die Messestadt kommt nicht zur Ruhe, nahezu wöchentlich macht Leipzig mit seiner linksextremen Szene Schlagzeilen. Ihr Hotspot ist der Stadtteil Connewitz, in den mal wieder die Polizei zu Hausdurchsuchungen ausrückte.

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Symbolbild: Polizeiwagen / Bild: Metropolico (Bild zugeschnitten)

Leipzig. – Gleich in fünf Wohnhäusern vollstreckten dutzende Beamte von Bereitschaftspolizei und Landeskriminalamt (LKA) in den frühen Morgenstunden Durchsuchungsbeschlüsse. Hinter der Razzia steckt nach Angaben des LKA die für linksextremistische Straftaten zuständige Soko LinX. Hintergrund ist ein Überfall auf Anhänger des 1. FC Lokomotive Leipzig im Jahr 2019. Diese wurden nach Ermittlungen der Polizei auf dem Weg zu einem Spiel ihrer Mannschaft von einer Gruppe Vermummter überfallen. Die Angreifer sollen auf die Fußballfans eingeschlagen und im Zug Pyrotechnik gezündet haben.

Bei den Betroffenen der Durchsuchungen, fünf Männer im Alter von 30 bis 33 Jahren, soll es sich neben weiteren noch nicht ermittelten Personen um diese Angreifer handeln. Die Männer werden der Anhängerschaft des BSG Chemie Leipzig zugeordnet, die überregional für ihre teils linksradikalen Fans bekannt sind. Für Teile der Chemie-Szene gelten die Fans des Stadtrivalen als „rechts“, immer wieder kommt es deswegen zu gleichsam politisch wie sportlich motivierten Übergriffen. Nach Angaben der linken Szene dauerten die Durchsuchungen bis zu 14 Stunden an, dabei wurden laut Polizei „umfangreiche Beweismittel“ sichergestellt.

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