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Irfan Peci

Was versteht man unter „Islamisierung“?

Mit POLITIKON startete FREILICH-Medien einen neue Taschenbuchreihe. Die Bücher im kleinen Format bieten mehrmals im Jahr großen Inhalt. Band 2 von Irfan Peci trägt den Titel „Wider die Islamisten“. Die TAGESSTIMME bringt einen Auszug.

Meinungvon Redaktion
3 Minuten
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Symbolbild (CC0)

Kommentar von Irfan Peci

Wie schnell eine Islamisierung vonstattengehen kann, indem uralte, stolze Kulturen quasi ausradiert und durch den Islam ersetzt werden, bezeugen viele heutzutage muslimische Länder.

Was ist im heutigen Iran noch von der persischen Kultur geblieben? Der Iran ist nun ein islamischer Gottesstaat, basierend auf der Scharia, in dem die persische Kultur keinerlei Platz mehr hat. Gebiete, die viele Jahrhunderte lang Zentren des Christentums waren, sind heute Zentren des Islam, wie das einstige Konstantinopel und heutige Istanbul, von dem aus erneut weltweite Islamisierungsbestrebungen ausgehen.

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Genauso wie einst diese Kulturen durchdrungen und ersetzt wurden, genau so könnte auch die europäische Kultur in naher Zukunft dem Islam unterworfen werden. Die Absicht, dies erfolgreich durchzuführen, haben Islamisten jeglicher Couleur unzählige Male bekräftigt. Dschihadisten sprechen davon, Rom als Zentrum der Christenheit militärisch zu erobern, wie es Muhammed am Ende der Tage vorausgesagt hat.

Europa erobern, das wollen auch die momentan nicht gewalttätigen Islamisten, wie Salafisten und legalistische Islamisten von der Muslimbruderschaft, nur in der Methode unterscheiden sie sich. Sie alle sind überzeugt davon, Europa durch eine muslimische Migrationsbewegung, kulturelle Unterwanderung und religiöse Missionierung irgendwann erfolgreich islamisieren zu können. Zeit spielt bei ihnen – im Gegensatz zu unserem westlichen Denken – keine große Rolle. Für uns europäisch Sozialisierte muss alles noch zu Lebzeiten geschehen, ansonsten ist es die Sache nicht wert, weiter verfolgt zu werden. Wozu auch, wenn man es persönlich nicht mehr erleben kann?

Islamisten verfolgen jedoch eine Langzeitstrategie, die sich in der Geschichte stets bewährt hat. Konstantinopel wurde achtmal erfolglos von Muslimen belagert, anfänglich durch das Umayyaden-Kalifat und dann von den  Osmanen, bis es beim neunten Mal schließlich Fatih Sultan Mehmet gelang, die Stadt zu erobern. Das war das Ende des Byzantinischen Reichs, das zuvor knapp 1.000 Jahre lang existiert hatte. Zwischen der ersten Belagerung und dem letztendlichen Fall lagen 784 Jahre.

Ob beim ersten Versuch oder beim zehnten, ob in zehn Jahren oder in 500 Jahren spielt also keine Rolle, denn nur Allah entscheidet, wem er letztlich den Triumph gewährt, in seinem Namen siegen zu dürfen. Das Drehbuch für die Menschheitsgeschichte ist laut der Überzeugung der Gläubigen schon geschrieben, es steht bereits fest, dass letztlich der Islam siegen wird. Gemeint ist damit die Unterjochung der gesamten Welt und der Menschheit unter islamischer Herrschaft. Die Pflicht, an der Erfüllung dieses Endziels zu arbeiten, besteht ewig. Die Frage ist nur noch, wen Allah für die Erfüllung seiner Ziele  auswählt.

Nachdem der spätere Konstantinopeleroberer Faith Sultan Mehmet folgenden Ausspruch Muhammeds las, soll er geradezu besessen davon gewesen sein, Konstantinopel für den Islam zu erobern: „Wahrlich, Konstantinopel wird erobert! Der erobernde Kommandant, was für ein herrlicher, wunderschöner Kommandant. Die erobernde Armee, was für eine herrliche, wunderschöne Armee.“ Er wollte unbedingt … (Weiterlesen im FREILICH-Politikon „Wider die Islamisten“)

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