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Trumps neuer Blog

„Vom Schreibtisch von Donald J. Trump“

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump wurde auf mehreren großen Plattformen gesperrt. Damit wurden ihm wichtige Kommunikatiosnkanäle genommen. Nun hat er seine eigene Website.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild: Donald Trump, damals noch als US-Präsident, beim Unterzeichnen von Dokumenten / Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/whitehouse45/50043219108">flickr</a> <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/">CC PD-M 1.0</a></p>

Symbolbild: Donald Trump, damals noch als US-Präsident, beim Unterzeichnen von Dokumenten / Bild: flickr CC PD-M 1.0

In den vergangenen Monaten wurde immer wieder spekuliert, der Ex-Präsident Donald Trump, der auf den großen Onlineplattformen Facebook, Twitter und Youtube gesperrt wurde, könnte eine eigene Onlineplattform starten. Und das tat er nun auch. Am Dienstag weihte er seinen neuen Kommunikationskanal, der äußerlich ein wenig an Twitter erinnert und über den er nun wieder mit seinen Anhängern kommunizieren kann, ein.

Kurznachrichten auf Trumps neuer Website

In dem Blog-Bereich mit dem Titel „Vom Schreibtisch von Donald J. Trump“ (orig.: „From the desk of Donald J. Trump“) können seine Anhänger einzelne Beiträge wie bei Twitter mit einem „Like“-Herz versehen und sich auch über neue Beiträge benachrichtigen lassen. Die Möglichkeit, Trumps Beiträge zu kommentieren, gibt es aber nicht. Über einen Umweg könnten Trump-Anhänger seine Äußerungen aber zu Twitter und Facebook tragen. Denn mit wenigen Klicks können die Kurzbeiträge auf dem Blog als Zitat und Link bei Onlineplattformen geteilt werden. Es ist allerdings unklar, ob die Dienste das zulassen werden.

Facebooks Aufsichtsgremium, das Oversight Board, will heute verkünden, ob Trump weiter von der Plattform ausgeschlossen bleibt oder zurückkehren darf. Die Entscheidung hierzu hätte eigentlich schon im April fallen sollen, wurde jedoch verschoben, weil es zu der Thematik über 9.000 Kommentare der Öffentlichkeit gegeben habe, die man gründlich prüfen wollte, so die Begründung des Aufsichtsgremiums.

Youtube-Sperre weiter aufrecht

Facebook hatte Trump im Jänner kurz vor Ende seiner Amtszeit gesperrt. Grund war eine Rede von ihm, die von vielen als Auslöser für den sogenannten „Sturm aufs Kapitol“ gesehen wird. Es folgten auch Sperren auf Youtube und Twitter. Anders als Facebook machte der Kurznachrichtendienst Twitter aber bereits deutlich, dass es für den ehemaligen US-Präsidenten keinen Weg zurück gebe. Der Twitter-Account von Trump mit mehr als 80 Millionen Abonennten war für ihn über Jahre der wichtigste Kommunikationskanal. Ob Trump auch auf Youtube gesperrt bleibt, wird sich erst noch zeigen. Das Unternehmen kündigte an, eine Entsperrung zu erwägen, sobald die Gefahr für „Gewalt in der echten Welt“ gesunken sei.

Nachlesen:

YouTube verlängert Sperre von Trumps Konto (20.01.2021)

Nach Vorfällen am Kapitol: Soziale Medien sperren Trump-Konten (07.01.2021)

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