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FPÖ-Bildungssprecher fordert Gender-Verbot

Die FPÖ nimmt sich ein Beispiel an Frankreich: An Schulen soll es künftig kein Gendern mehr geben.

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<p>Symbolbild. <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Radfahrer-innen_absteigen.JPG" title="via Wikimedia Commons">Coyote III</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Symbolbild. Coyote III / CC BY-SA [Bild zugeschnitten]

Wien. – Maximilian Krauss, Bildungssprecher und Klubobmann der FPÖ Wien, hat am Sonntag ein Gender-Verbot in Österreich gefordert. Als Vorbild dient Frankreich, das vor wenigen Tagen die geschlechtsneutrale Schriftsprache, das sogenannte Gendern, an Schulen verboten hat. Der französische Bildungsminister Jean-Michel Blanquer begründete diesen Schritt damit, dass das Gendern zu komplex sei und das Lesen sowie Erlernen der französischen Sprache behindere. Analog zum Genderstern im Deutschen setzen die Franzosen beim Gendern einen Medianpunkt mitten ins Wort. Dieser soll für alle möglichen Geschlechter-Identitäten stehen.

Kein Gendern an Schulen

„Auch in der deutschen Sprache klingt das geschlechtergerechte Formulieren oft unnatürlich. Die Lesbarkeit und Verständlichkeit muss für die Schüler oberste Priorität haben“, erklärte Krauss in einer Aussendung. Von Bildungsminister Heinz Faßmann verlangt Krauss eine sofortige Initiative für die Abschaffung des Genderns im gesamten Schulbereich. „Das Binnen-I ist vorwiegend eine Alibi-Aktion von Genderfanatikern, bringt Frauen aber keine echten Verbesserungen. Die Gleichstellung von Frauen und Männern im Arbeitsbereich und im gesellschaftlichen Leben ist selbstverständlich ein wichtiges Anliegen. Dies darf aber nicht zu einer Verunstaltung der deutschen Sprache führen“, betont der FPÖ-Politiker.

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