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Empörendes Angebot

Bewährung für Geständnis nach Gruppenvergewaltigung

Nach einer Vergewaltigung eines 17-jährigen Mädchens wird den fünf mutmaßlichen Tätern mit afrikanischen Wurzeln eine Bewährungsstrafe in Aussicht gestellt, sollten sie geständig sein.

2 Minuten Lesezeit
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Symbolbild (CC0)

Berlin. – Am Mittwoch sorgte ein Richter am Landgericht Berlin für große Empörung, als er den mutmaßlichen Tätern einer gemeinschaftlichen Vergewaltigung eine Strafe auf Bewährung in Aussicht stellte, sollten sie ein Geständnis ablegen. Den fünf Männern, alle mit afrikanischen Wurzeln, wird vorgeworfen, vor zwei Jahren ein wehrloses 17-jähriges Mädchen vergewaltigt und die Tat gefilmt zu haben, berichtet unter anderem die „Junge Freiheit“ unter Berufung auf die „Berliner Zeitung“.

Vergewaltigung mit eindeutigen Beweisen

In der Nacht zum 27. Oktober 2019 gab es in einer Suite im Berliner Hotel Westin Grand eine Party. Dabei sollen die in Deutschland geborenen mutmaßlichen Täter mit afrikanischen Wurzeln ihr stark betrunkenes und wehrloses Opfer vergewaltigt haben. Hiervon ist die Staatsanwaltschaft überzeugt. DNS-Material von drei der fünf Männer sei sichergestellt wurden. Ebenso diene das Videomaterial, welches die Männer bei der Tat produziert haben, als Beweis. Auch eine Freundin des vergewaltigten Mädchens war als Zeugin geladen, erschien aber aus Angst am Prozesstag nicht. Wie die „Berliner Zeitung“ berichtet, soll sie das Opfer in der Tatnacht für kurze Zeit alleine gelassen und dann „vergeblich mit den Fäusten gegen die geschlossene Tür“ gehämmert haben „während drin ihre Freundin vergewaltigt wurde“.

Bewährungsstrafen bei Geständnis?

Der Berliner Richter bot den Angeklagten während des Prozesses Bewährungsstrafen an, sollten sie geständig sein. Andernfalls „wäre eine Gefängnisstrafe wahrscheinlich“. Die Täter seien jedoch „zurzeit nicht dazu bereit“, ließen sie durch ihre Verteidiger verlauten. Dies bedeutet, dass demnächst das traumatisierte Opfer aussagen muss.

Bestürzt und fassungslos über diesen vom Richter angebotenen „Deal“ zeigte sich unter anderem die AfD-Politikerin Beatrix von Storch. Sie twitterte hierzu: „Angebot auf Bewährung nach brutaler Gruppenvergewaltigung? Was sind das für Richter? Einfach nur noch unfassbar. Und dann wundern wir uns, wenn die unsere Rechtsordnung nicht ernst nehmen?“ Sie fordert ein #deutschlandabernormal, für das ihre Partei wirbt. Und das würde in diesem Fall „Knast!“ bedeuten.

Der Prozess wird am 21. Mai. fortgesetzt, das Urteil am 2. Juli erwartet.

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