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Mitteldeutscher Arbeitsmarkt von Demographie besonders betroffen

Der Arbeitsmarkt steht aufgrund der Alterung der Erwerbsbevölkerung vor zahlreichen Herausforderungen. Die mitteldeutschen Bundesländer sind dabei von der Entwicklung ganz besonders betroffen.

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<p>Symbolbild: Pxhere [CC0]</p>

Symbolbild: Pxhere [CC0]

Leipzig. – Fast vierzig Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Mitteldeutschland – Berlin ausgenommen – sind über 50 Jahre alt. Das teilte das Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig mit. In den kommenden 15 Jahren werden zudem zahlreiche Beschäftigte in Rente gehen, gleichzeitig fehlt es an Nachwuchs. Mittlerweile sprechen einige Experten in Anbetracht des drohenden Fachkräftemangels von einer „zweiten Deindustrialisierung“ in Mitteldeutschland.

Bundesweit sieht es nur geringfügig besser aus, dort liegt der Anteil der älteren Beschäftigten rund bei einem Drittel. Deutlich wird dabei aber auch ein Stadt-Land Gefälle, da städtisch geprägte Regionen wie Berlin, Hamburg, Leipzig oder Oberbayern von der Zuwanderung jüngerer Menschen aus dem In- und Ausland profitieren.

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