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Graz

„Allahu akbar“-Graffiti auf Landtag und Mariensäule gesprüht

Amtsbekannter 22-jähriger Syrer gesteht, „aus religiöser Überzeugung“ gehandelt zu haben.

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<p>Symbolbild: Polizeiauto / Bild: Jürgen Lehmann [<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:VW_T5_der_%C3%B6sterreichischen_Polizei_Vor-FL_(2003-10_Volkswagen_T5_of_the_austrian_police).jpg">from Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Polizeiauto / Bild: Jürgen Lehmann [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Graz. – Am Montag in der Nacht wurden zwei zentrale Orte in der steirischen Landeshauptstadt Graz mit islamischen Parolen beschmiert. Sowohl das steirische Landhaus, der Sitz des steirischen Landtags, als auch die Mariensäule, ein zentrales Zeichen der christlichen Geschichte von Graz, wurde mit dem arabischen Schriftzug „Allahu Akbar“ beschmiert.

Amtsbekannter Syrer geständig

Im Zuge der Ermittlungen durch den steirischen Verfassungsschutz wurde ein bereits polizeilich bekannter 22-jähriger festgenommen. Der Syrer, der laut Polizei bereits wegen diverser Suchtmittel-Delikten und Widerständen gegen die Staatsgewalt in Erscheinung trat, war geständig. Weiteres gab er an, die Schriftzeichen aufgrund seiner religiösen Überzeugung angebracht zu haben. Neben dem Straftatbestand der schweren Sachbeschädigung wird wegen des möglichen Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ermittelt.

Eustacchio: „Islamistische Strukturen zerschlagen“

Auch die Grazer Stadtpolitik äußerte sich zu dem islamistisch motivierten Vandalenakt. Der Grazer Vizebürgermeister Mario Eustacchio (FPÖ) forderte, das Problem endlich an der Wurzel anzufassen und nicht weiter reine Symptombekämpfung zu betreiben. „Islamistische Strukturen sind in Österreich konsequent zu zerschlagen und die Zuwanderung aus islamischen Länder auf ein absolutes Minimum zu reduzieren! Die bekannten Islamisten-Moscheen in Graz müssen endlich geschlossen werden“, so Eustacchio.

Der Grazer Integrationsstadtrat Kurt Hohensinner (ÖVP) begründete in der „Kronen Zeitung“ seine Sicht der Dinge: Die Ursache der extremistischen Vandalenakte sei im aktuellen Konflikt zwischen Israel und Hamas begründet. Die Stadt Graz setze besonders auf Bildungsarbeit um extremistischen Tendenzen präventiv zu begegnen, so Hohensinner. Weiters betonte der ÖVP-Politiker, „mit voller Härte des Rechtstaats gegen jegliche Art von Extremismus vorgehen zu wollen.“.

Zentrum des Islamismus

Graz gilt schon lange als Zentrum des Islamismus in Österreich. Die Hälfte aller Moscheen wird vom Verfassungsschutz als radikal eingestuft. Bei groß angelegten Razzien gegen die österreichische Islamistenszene stand immer auch Graz im Fokus.

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