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Mutmaßlicher Anschlag

Mit Stahlkugel gegen AfD-Kandidatin

Erst letzte Woche berichteten die TAGESSTIMME über neue linksextreme Angriffe in Baden-Württemberg. Nun gab es in dem Bundesland eine weitere mutmaßliche Attacke. Ziel war diesmal eine AfD-Bundestagskandidatin.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Plastic_slingshot.jpg">Santeri Viinamäki</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>, via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]</p>

Symbolbild: Santeri Viinamäki, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Stühlingen. – Nach eigenen Angaben wurde die AfD-Bundestagskandidatin Andrea Zürcher am Freitag auf ihrer Terrasse beschossen. “ Am 21.05.2021 saß ich gegen 9 Uhr auf meiner Terrasse und war in meine Arbeit vertieft. Urplötzlich wurde ich durch ein ungewöhnliches Geräusch aufgeschreckt. Am Boden sah ich eine Stahlkugel liegen, die offenkundig auf mich abgeschossen wurde und mich persönlich nur knapp 30 cm verfehlte“, teilte Zürcher auf Facebook mit. Die Polizei spricht ebenfalls von einer Stahlkugel, “ welche üblicherweise mit Schleudern oder Zwillen Verwendung findet“. Diese nach aktuellem Ermittlungsstand in Richtung Zürchers geschleudert worden.

Ob der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen an sich ziehen wird, wird erst am Dienstag entschieden. Derzeit werde jedoch wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die Politikerin blieb unverletzt.

AfD: „Linksextreme Strukturen zerschlagen“

Die AfD forderte derweil Konsequenzen: „Ich hoffe, dass die Täter möglichst schnell dingfest gemacht und einer gerechten Bestrafung zugeführt werden. Was aber mindestens genau so wichtig ist: Linksextreme Strukturen müssen endlich zerschlagen und finanziell ausgetrocknet werden, anstatt sie weiterhin durch Steuergeld staatlicherseits noch zu mästen“, erklärte der baden-württembergische Landtagsabgeordnete Daniel Lindenschmid (AfD).

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