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DOKUMENTIERT

Maaßens Globalisierungskritik

Kritisches Denken wird in Deutschland nicht geliebt, wenn es von der „falschen“ Seite kommt. Der geschasste Verfassungsschützer Hans-Georg Maaßen führt „Experten“ in der „taz“ zum Vergleich „Maaßen ist Breivik“.

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<p>Bild (Maaßen): Bundesministerium des Innern/Sandy Thieme [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 de</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hans-Georg_Maa%C3%9Fen_02.jpg">via Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Maaßen): Bundesministerium des Innern/Sandy Thieme [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

„Diese Tendenzen“, schreibt Hans-Georg Maaßen, CDU-Kandidat für den Bundestag, „werden von einer neuen politischen Ideologie orchestriert, die Pluralismus und Demokratie grundsätzlich in Frage stellt. Zu ihrem Kernbestand gehören Identitätspolitik und Minderheitenrechte, eine politische Säuberung der Sprache, die Abschaffung des Rechts auf freie Meinungsäußerung in Schulen, Universitäten und Medien sowie eine aggressive Propaganda, die zu »Klimaschutz«, »internationaler Solidarität« und noch mehr Migration aufruft. Diese Ideologie wird nicht nur finanziell von interessierter Seite massiv gefördert, sondern auch von einem aggressiven und anpassungsfähigen Propaganda­apparat beworben, den Medien sowie zahlreiche Politiker und Nichtregierungsorganisationen mit bedienen.“ Der Aufsatz über „The Rise and Fall of Post-Nationalism“ ist im September 2020 in der US-amerikanischen Zeitschrift TELOS erschienen, jetzt wurde er unlängst im deutschen CATO veröffentlicht.

Die „taz“ gibt nun eine „Analyse“ von „Hans-Georg Maaßens Weltsicht“ zum Besten, eine Doppelconférence der üblich verdächtigen Experten, Volker Weiß („Das ist Neue Rechte pur.“) und Matthias Quent („Das ist ein krasser Text für einen Mann, der einmal Chef des Verfassungsschutzes war.“). Da ist kein Quentchen Vernunft dabei, wenn der zu dem Schluss kommt: „Die Stoßrichtung des Textes erinnert an die Rechtfertigungsnarrative für Gewalt als notwendiges Mittel zu Rettung vor dem vermeintlich drohenden Zerfall in rechtsextremen und rechtsterroristischen Schriften.“ Auch Breivik und andere Attentäter hätten aus einer solchen kulturpessimistischen Ideologie heraus gehandelt. Maaßen ist also Breivik. Eine etwas irre Weltsicht. Und die „taz“ dazu voller Sorge: „Wer solche Texte schreibt, sollte für eine konservative Partei nicht in den Bundestag einziehen.“ So kann man auch kampagnisieren … 

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