AfD - unsere Wirtschaft verteidigen
Werbung

Hofer-Nachfolge

FPÖ wird am 7. Juni die ersten Weichen stellen

Am 7. Juni trifft das FPÖ-Präsidium zusammen. Dort werden die nächsten Weichenstellungen vorgenommen und ein Termin für den nächsten Parteitag festgelegt.

2 Minuten
<p>Bild: FPÖ-TV.</p>

Bild: FPÖ-TV.

Wien. – In der Frage nach der Nachfolge von Norbert Hofer als Bundesparteiobmann ist noch keine Entscheidung gefallen. Das gaben der amtsführende FPÖ-Bundesobmannstellvertreter Harald Stefan und FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz in einer Pressekonferenz am Mittwochnachmittag bekannt. Am kommenden Montag wird das Bundesparteipräsidium zusammentreffen. Dort sollen dann die Weichen für die Zukunft gestellt werden, kündigte Stefan an. Bis zum nächsten Parteitag, an dem ein neuer Obmann gewählt wird, übernimmt er als ältester Stellvertreter laut Statut interimistisch die Parteiführung.

Dank an Hofer

Bei der Pressekonferenz bedankte sich Stefan bei Norbert Hofer für dessen „unglaubliche Arbeit“ für die FPÖ. Der Rücktritt sei sehr überraschend gekommen. Hofer habe aber all die Jahre auch gesundheitliche Probleme bewältigen müssen. Nun habe Hofer in sich „hineingehört“ und sich aus gesundheitlichen Gründen für einen Rücktritt entschieden, berichtete Stefan.

Auch Generalsekretär Schnedlitz bedankte sich bei Hofer für seine Arbeit, besonders nach der Ibiza-Affäre. Bezüglich der Nachfolge Hofers erklärte Schnedlitz, man befinde sich aktuell in Kontakt mit allen Landesgruppen. Am Ende des Entscheidungsprozesses werde es „keine Gewinner oder Verlierer“ geben, sondern nur Gewinner: die FPÖ, die Republik Österreich und alle Österreicher. Man werde den Gegnern auch sicher nicht den Gefallen tun, dass sich die FPÖ nur mit sich selbst beschäftige. Wer an der Parteispitze stehen wird, sei noch offen, betonte Schnedlitz bei der Pressekonferenz.


Mehr zum Thema:

„Der Hofer wars“ – Der FPÖ-Übergangsobmann (01.06.2021)

FPÖ-Chef Norbert Hofer bestätigt Rücktritt (01.06.2021)

Cover der Freilich-Ausgabe #10
FREILICH Nr. 12 erschienen!
Lockdown, politische Radikalisierung und Untergang des Abendlandes: Da kommt ganz schön was zusammen. Doch mit der Gefahr wächst das Rettende auch. Warum widerständiges Dasein so wichtig ist, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des FREILICH Magazins.
Jetzt abonnieren