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„Versuchter Mord“

AfD-Politiker Holm fordert härtere Strafen für „Gleisschubser“

Nach Ansicht des stellvertretenden Vorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion, Leif-Erik Holm, braucht es härtere Strafen für Angriffe auf Bahnsteigen.

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<p>Symbolbild (ICE-Züge in Frankfurt/Main Hbf.): DrKssn via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Frankfurt_Hauptbahnhof_dk2500.jpg">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC BY-SA 3.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild (ICE-Züge in Frankfurt/Main Hbf.): DrKssn via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

Berlin. – „Wer andere Menschen aufs Gleis wirft, nimmt deren Tod in Kauf und gehört nicht auf die Straße, sondern in den Knast“, diese deutlichen Worte fand stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Leif-Erik Holm, bezüglich den steigenden Zahlen sogenannter „Gleisschubser“. Deren Betitelung als „Schubser“ empfindet er zudem als Verharmlosung. „Es handelt sich bei diesen Angriffen um nichts weniger als versuchten Mord“, so Holm. Deswegen sei es wichtig, dass der Staat bei solchen Fällen hart durchgreife und nicht etwa auch noch durch Bewährungsstrafen die Täter zur Wiederholung animiere. Es handele sich, wie die schockierenden Zahlen beweisen, um „gewaltigen Problem mit importierter Gewalt in Deutschland“. „Es ist einfach skandalös, wie die Politik tatenlos dabei zusieht, wie auch aus Bahnhöfen Angsträume werden“, kritisierte der AfD-Politiker.

Zuletzt machten Presseberichte öffentlich, dass es im vergangenen Jahr 29 solcher „Gleisschubser“-Fälle gegeben habe. Von den 22 Tatverdächtigen hatten dabei 15 keine deutsche Staatsbürgerschaft. Der letzte Fall aus Bayern fand erst im vergangenen Jahr statt. Erstmals für große Aufmerksamkeit sorgte 2019 ein Eritreer, der eine 41-jährige Frau und ihren 8-jährigen Sohn vor einen einfahrenden Zug gestoßen hatte, wobei der Junge ums Leben kam. Der Mann wurde per richterlichem Beschluss in eine geschlossene Einrichtung eingeliefert.

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