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Bayern

Neunjähriges Mädchen „versehentlich“ gegen Corona geimpft

In Bobingen soll ein Arzt einem Mädchen den Biontech-Impfstoff gespritzt haben. Dabei hatte es nur seinen Vater zu dessen Termin begleitet. Der Mann stellte Anzeige bei der Polizei.

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<p>Symbolbild: Impfung / Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pfizer-BioNTech_COVID-19_vaccine_(2020)_F.jpg">U.S. Secretary of Defense</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0">CC BY 2.0</a>, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Impfung / Bild: U.S. Secretary of Defense, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Bobingen. – Am Wochenende ist im Impfzentrum in Bobingen (Landkreis Augsburg) offenbar ein neunjähriges Mädchen gegen das Coronavirus geimpft worden, allerdings versehentlich und gegen den Willen der Eltern. Das berichtet die Augsburger Allgemeine. Der Vater des Mädchens stellte Anzeige, wie ein Sprecher der Augsburger Polizei heute mitteilte. Nun würden Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung laufen.

Impfstoff erst für Personen ab 12 zugelassen

Eigentlich hatte der Vater des Kindes einen Impftermin, seine Tochter hat ihn lediglich begleitet. In der Impfkabine hätte der Arzt das Mädchen gefragt, ob es denn Angst vor Spritzen habe. Wie der Vater dem Radiosender Hitradio RT1 schilderte, habe der Arzt daraufhin den Oberarm des Mädchens desinfiziert, der Vater habe das noch als Spaß wahrgenommen. Doch plötzlich setzte der Mediziner die Spritze, die das Vakzin von Biontech Pfizer enthielt. Der Impfstoff ist bereits europaweit zugelassen, allerdings nur für Personen ab zwölf Jahren.

Konsequenzen für Arzt unklar

Nun soll geprüft werden, wer an der Impfung am Samstag beteiligt gewesen sei und wie es überhaupt zu einer versehentlichen Impfung kommen könne, sagte der Polizeisprecher. Gegenüber dem Radiosender RT1 sagte der Vater, dass die ganze Familie gebetet habe, dass der Irrtum keine gesundheitlichen Folgen für seine Tochter hat. Derzeit geht es dem Kind gut. Es wurde nach dem Vorfall nach Auskunft des Vaters stationär aufgenommen und 24 Stunden beobachtet. Welche Konsequenzen der Vorfall für den Arzt hat, ist unklar.

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