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Razzia bei Clan-Familie

Polizei findet Kalaschnikow und 290.000 Euro

Am Montagmorgen hat die Polizei in NRW die Villa einer Clan-Familie durchsucht und teils spektakuläre Funde gemacht.

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Symbolbild: Polizeiwagen / Bild: Metropolico (Bild zugeschnitten)

Düsseldorf. – Insgesamt vier Personen in Duisburg und Leverkusen wurden von der Polizei am Montag festgenommen, dabei soll es sich um ein Familienoberhaupt samt Ehefrau und zwei Söhnen vom Al-Zein-Clan handeln. Eine der zahlreichen Durchsuchungen fand in einer Villa in Leverkusen statt, rund 30 Objekte des Clans sollen insgesamt durchsucht worden sein.

Bezeichnend: Die Bewohner der Villa bezogen Hartz IV. Insgesamt soll die Familie über 400.000 Euro an Sozialleistungen kassiert haben. Laut Medienberichten stellten die Beamten vor Ort 290.000 Euro Bargeld, zwei Pistolen und ein Kalaschnikow-Sturmgewehr sicher.

Neben dem Vorwurf des unberechtigten Beziehens von Sozialleistungen wird auch wegen Schutzgelderpressung, Betrugs und Geldwäsche gegen die Familie ermittelt. Die nun beschlagnahmte Villa soll mit Geldern aus den kriminellen Geschäften finanziert worden sein. Insgesamt 600 Polizisten, darunter auch Spezialeinheiten, waren im Einsatz. Die Villa wird nun auf den Staat übertragen. „Wir haben ihn nicht nur festgenommen, sondern ihm auch sein Zuhause weggenommen. Das ist heute ein Schlag gegen die erste Liga der Clan-Kriminalität“, erklärte Innenminister Herbert Reul (CDU) dazu.

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