Österreich

In den Schulen fällt die Maskenpflicht am Platz

Laut Bildungsminister Faßmann machen sinkende Infektionszahlen ein Ende der Maskenpflicht möglich. Allerdings nur am Sitzplatz.

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Symbolbild: MNS-Maske / Bild: Bild von Elchinator auf Pixabay(CC0)

Wien. – In Österreich fällt mit Dienstag die Maskenpflicht für Schüler am Sitzplatz. Das haben Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Samstag in einer Aussendung bekannt gegeben. Ab dann können die Kinder und Jugendlichen im Unterricht „aufatmen“, hieß es darin. Für den blauen Bildungssprecher Hermann Brückl ist das allerdings zu wenig. Er fordert ein sofortiges Ende der Maskenpflicht in allen Schulen.

Lockerung betrifft nur den Sitzplatz

Faßmann erklärte am Samstag, dass die „stabile und weiterhin sinkende Infektionslage“ es erlaube, die Maskenpflicht abzuschaffen. Die Regelung gilt sowohl für Schüler als auch für das Lehrpersonal. Freiwillige könnten die Maske aber „selbstverständlich“ weiterhin tragen.

Enthüllungen über die ÖVP

Befinden sich die Schüler jedoch nicht auf ihrem Platz, müssen sie auch künftig Maske tragen. Damit gilt die Regelung der Volksschulen auch in der Sekundarstufe. Denn an den Volksschulen gibt es schon jetzt am Sitzplatz keine Maskenpflicht. Damit wird die Maskenpflicht an jene Maßnahmen angepasst, die bereits etwa in Restaurants, Cafés und Bars gelten, wo Personen mit negativen Tests ebenfalls am Tisch keine Maske tragen müssen.

Brückl fordert sofortiges Ende der Maskenpflicht

In der Aussendung hieß es, dass 63 Prozent der Eltern das Aus der Maske in der Schule wollen. Das fordert auch FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl: „Das zizerlweise Aufheben der Maskenpflicht ist völlig sinnbefreit. Die Masken-Quälerei in den Schulen und auch die 3G-Regel gehören sofort beendet. Die Schüler haben bereits genug gelitten und müssen wenigstens für die letzten Schulwochen ihre gewohnte Normalität zurückbekommen“, so Brückl.

Er verlangte weiters, dass Bildungsminister Faßmann umgehend die Voraussetzungen schaffen müsse, um im kommenden Schuljahr einen normalen Schulalltag gewährleisten zu können. Das sei im vergangenen Sommer verabsäumt worden und habe zu den „verheerenden Dauerlockdowns“ geführt. Es brauche Hygieneregeln und Luftreinigungsgeräte, „aber sicher keine Impf- Test- und Maskenpflicht für unsere Kinder“, so Brückl.

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