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Nach Autoschlüsselklau

Strafanzeige gegen Greenpeace

Gleich mehrere Greenpeace-Aktionen der letzten Monate richteten sich gegen den Volkswagen-Konzern. Wegen des Diebstahls von 1.000 Autoschlüsseln hat dieser jetzt Strafantrag gegen Greenpeace gestellt.

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<p>Symbolbild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Greenpeace-infostand_(square).jpg">Antifaschist 666 (square by Juan Pablo Arancibia Medina)</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC BY-SA 3.0</a>, via Wikimedia Commons.</p>

Wolfsburg. – Vor rund einem Monat haben Mitglieder der Umweltschutzorganisation Greenpeace über 1000 Autoschlüssel beim Volkswagen-Konzern entwendet. Dabei sollen sie sich nach Polizeiangaben mit Überwurfleitern Zutritt auf ein Firmengelände am Hafen des niedersächsischen Emden verschafft haben und dort die Schlüssel der für die Verladung bereitstehenden VW-Neuwagen gestohlen haben.

Polizei ermittelt wegen Aktion

Nun hat das Unternehmen Strafantrag gegen Greenpeace gestellt. „Wir dulden keine Gesetzesverstöße“, erklärte eine VW-Sprecherin am Mittwoch der „Welt“. Zwar sei VW weiterhin an einem Dialog interessiert, wolle aber darüber hinaus die rechtlichen Möglichkeiten gegen Greenpeace prüfen.

Die Umwelt-NGO wollte mit der Aktion wiederum für einen schnelleren Umstieg von VW auf Elektromobilität demonstrieren und bekannte sich in sozialen Medien zur Tat. Die Polizei ermittelt deshalb bereits wegen Hausfriedensbruch und besonders schweren Diebstahl.

Es war nicht die einzige Aktion von Greenpeace gegen den Konzern: Anfang Juni sollen Mitglieder der Organisation auf eine Baustelle und das Gelände des VW-Kraftwerks in Wolfsburg vorgedrungen sein und auch die missglückte Fallschirmlandung in die Münchner Allianz-Arena richtete sich gegen VW als Sponsor der deutschen Nationalmannschaft. Die AfD hatte nach der Aktion im Olympiastadion, bei der zwei Fußballfans verletzt wurden, gefordert, Greenpeace die Gemeinnützigkeit zu entziehen.

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