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Amazon Studios erstellt neue „Diversity-Richtlinien“

Mit den neuen Leitlinien sollen Inklusion und Diversität sowohl bei der Produktion als auch in den Filmen und Serien an sich sichergestellt werden.

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<p>Bild: <a href="https://ccnull.de/foto/amazon-prime-logo-on-a-package-box/1034849"> Marco Verch </a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/">CC-BY 2.0</a>, via ccnull.de</p>

Bild: Marco Verch , CC-BY 2.0, via ccnull.de

Santa Monica. – Die Filmproduktionsgesellschaft Amazon Studios hat sowohl für die Inhalte ihrer Filme als auch deren Produktionen „Diversity-Richtlinien“ erstellt. Zudem stellt sie ihren Mitarbeitern ein „Inclusion Playbook“ bereit. Wie aus einer entsprechenden Pressemitteilung von Amazon Studios hervorgeht, handelt es sich hierbei um einen „Leitfaden“, welcher „detaillierte und praktische Ratschläge“ enthält. Für das globale Publikum von Amazon Prime Videos legt die Filmproduktionsgesellschaft anscheinend viel Wert auf Inklusion und Diversität hinsichtlich „Herkunft, Nationalität, sexuelle Orientierung, Alter, Religion, Behinderungen, Körpergröße, Geschlecht, Geschlechtsidentität und den Ausdruck der Geschlechtlichkeit“.

Amazon Studios: Diversity „startet zuhause, mit uns“

„Mit der Einführung unserer Diversity-Richtlinien und dem Inclusion Playbook hat Amazon Studios sich selbst dazu verpflichtet, ein Vorreiter in der Umformung unserer Branche zu sein“, so Amazon-Studios-Chefin Jennifer Salke. Man wisse wie viel Arbeit „vor und hinter der Kamera“ hierzu nötig wäre. „Es startet zuhause, mit uns“, fügt Salke weiter hinzu.

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Die Richtlinien, welche sowohl für Amazon Studios als auch für deren Partner gelten, sind in vier große Bereiche unterteilt: Entwicklung der Film-Storys und ihrer Charaktere, Einstellung und Produktion, Auswertung und Dokumentation über das Einhalten der Richtlinien, sowie das Erreichen der Zielsetzungen. Für jede Filmproduktion gibt es nun von Amazon Studios eine Vorlage für einen Bericht darüber, ob die gesetzten Zielsetzungen und Erwartungen eingehalten wurden. Dieser Bericht muss bei Amazon Studios innerhalb eines Monats nach den Hauptdreharbeiten eingereicht werden. Darüber hinaus versorgt das „Inclusion Playbook“ die Mitarbeiter mit Informationen und praktischen Beispielen um „Vorurteile zu minimieren und zu überwinden“. Auch hier wird wieder in verschiedene Bereiche unterteilt, die sich jeweils nach aktuellem Bedarf aneignet werden sollen.

Kritik: Leitlinien seien „völlig absurd“

Bleibt medial eine große Berichterstattung über diese Neuerungen bei Amazon Studios aus, so treffen sie doch vereinzelt auf kritische Stimmen. Die Soziologin und Politikwissenschaftlerin Ulrike Ackermann äußerte sich beispielsweise in einem entsprechenden Bild-Artikel über die Amazon-Studios-Richtlinien, samt „Inclusion Playbook“, besorgt. „Diese Leitlinien sind völlig absurd. Wenn jetzt auch diese großen Marken anfangen, eine solche Identitätspolitik zu betreiben, können wir einpacken. Solche Forderungen haben nichts mit Wissenschaft zu tun. Sie führen eher weg von der Freiheit und verhöhnen das Individuum“, so Ackermann.

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