Miri-Clan „ins Mark getroffen“

18 Durchsuchungen in Dortmund

Mehr als 40 Verfahren aus entschlüsselten Nachrichten der organisierten Kriminalität sind derzeit allein bei der neugegründeten landesweiten Zentralstelle für Organisierte Kriminalität der Staatsanwaltschaft NRW am Laufen. In einem hat es letzte Woche Zugriffe im Dortmunder Clan-Milieu gegeben.

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<p>Bild: Polizei Berlin / By Dirk1981 [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0 </a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:VW_Touran_Einsatz_Polizei_Berlin.jpg">from Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Polizei Berlin / By Dirk1981 [CC BY-SA 4.0 ], from Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Dortmund. – Den Behörden ist ein großer Schlag gegen den berüchtigten Miri-Clan gelungen. Rund 40.000 Nachrichten aus entschlüsselten Kryptohandys lagen den Beamten vor, in Teilen davon wird von Chefs des Clans ganz offen über den Kokshandel gesprochen. Insgesamt 21 Objekte wurden deshalb letzte Woche durchsucht, davon 18 alleine in Dortmund, wo der Clan sich ausbreitete und Revierkämpfe mit Rockergruppen führte.

Bargeld und Drogen

Während der Chef des Clans, Sammy Miri, rechtzeitig abtauchen konnte, wurden zwei seiner Brüder verhaftet. Insgesamt wurden sieben Haftbefehle vollstreckt, fünf gesuchte Personen sind jedoch noch auf der Flucht. Neben dem Drogenhandel geht es u. a. um Betrug in sogenannten „Enkeltrick“-Fällen. Bei den Dursuchungen wurden zudem 40.000 Euro Bargeld und 2,3 Kilogramm Marihuana gefunden. NRW-Innenminister Herbert Reul erklärte, die Polizei habe den Clan „ins Mark getroffen“.

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