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Verkehrsbetriebe streichen das Wort „Schwarzfahren“

„Schwarzfahren kostet 60 Euro!“ – solche Warnungen gehören der Vergangenheit an. Denn der Begriff „Schwarzfahren“ wird im Zuge von „Diversity-Programmen“ gestrichen.

< 1 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild: By Standardizer [<a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html">GFDL</a> or <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0 </a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:BVG-Bus_Innenansicht.jpg">from Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Symbolbild: By Standardizer [GFDL or CC BY-SA 3.0 ], from Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Berlin. – Sowohl die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) als auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben das Wort „Schwarzfahren“ aus der internen und externen Kommunikation gestrichen. Der Grund: Angst vor Rassismus-Vorwürfen. Es wird nun nur noch vom „Fahren ohne gültigen Fahrschein“ gesprochen. Noch vor wenigen Jahren prangten in den öffentlichen Verkehrsmitteln Aufschriften wie „Schwarzfahren kostet 60 Euro“, damit ist aber nun Schluss: Die Plakate werden in München systematisch ausgetauscht.

Als „Maßnahme für eine zeitgemäßere Kommunikation“ bezeichnete die MVG das Vorgehen gegenüber der „Bild“. Und das, obwohl auch den Verkehrsbetrieben anscheinend bekannt ist, dass der Ausdruck „Schwarzfahren“ nichts mit Rassismus zu tun hat – er stammt vom jiddischen Begriff „shvarts“ (Armut) und hat keine Verbindung zu Menschen mit schwarzer Hautfarbe. Gegenüber der „Bild“ gaben die BVG beispielsweise an, sich sicher zu sein, dass der Begriff „nichts mit Rassismus zu tun“ habe. Dennoch will sich das Unternehmen an das vom rot-grünen Berliner Senat bereits im September 2020 beschlossene „Diversity-Programm“ halten und streicht dafür den Begriff „schwarzfahren“.

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