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AfD-Anfrage zeigt

Rund 2.500 „Graue Wölfe“ in Hessen

Wie eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion Wiesbaden zeigt, sind die „Grauen Wölfe“ auch in Hessen verbreitet.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild: Wiesbaden / Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wiesbaden_Luftbild_Rathaus_Landtag_Marktkirche_Wilhelmstra%C3%9Fe_Kurhaus_Neroberg_Opelbad_Griechische_Kapelle.jpg">Wolfgang Pehlemann Wiesbaden Germany</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 DE</a>, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Wiesbaden / Bild: Wolfgang Pehlemann Wiesbaden Germany, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Wiesbaden. – Der nationalistischen türkischen Bewegung „Graue Wölfe“ werden in Hessen rund 2.500 Anhänger zugerechnet. Wie bei anderen extremistischen Gruppierungen sei davon auszugehen, dass auch die Mitglieder der „Grauen Wölfe“ vor allem Jugendliche für ihre verfassungsfeindlichen Ideen und Sichtweisen begeistern wollen, teilte Innenminister Peter Beuth (CDU) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion in Wiesbaden mit.

Bundesweit 11.000 „Graue Wölfe“

Der erste Kontakt könne durch eine gezielte Ansprache erfolgen. Er passiere aber oftmals auch durch auf den ersten Blick unverfängliche Veranstaltungen wie etwa Sport- und Musikevents oder Diskussionsabende zu politischen Themen, erklärte Beuth. Bundesweit werde das Potenzial der „Grauen Wölfe“ auf 11.000 Personen geschätzt, wie es in der Antwort auf die AfD-Anfrage heißt. Laut Verfassungsschutz sind die „Grauen Wölfe“ Träger und Verbreiter von nationalistisch-rechtsextremistischem Gedankengut.

Verbindung zur türkischen Regierung

Die Organisation habe zudem Verbindungen zur ultranationalistischen Partei MHP in der Türkei, die dort mit der AKP von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ein Regierungsbündnis bildet. Seit 2012 sei die Bewegung Beobachtungsobjekt im Verfassungsschutzverbund, erklärte der Innenminister. Über eine Finanzierung der „Grauen Wölfe“ durch Personen, Organisationen oder Förderungsprogramme liegen der Landesregierung laut Anfragenbeantwortung keine Kenntnisse vor.

In den Jahren 2014 bis 2020 seien vier konkrete Straftaten durch die „Grauen Wölfe“ in Hessen registriert worden. Diese wurden nach Angaben von Beuth der politisch motivierten Kriminalität im Bereich ausländische Ideologie zugeordnet.

Die gesamte Anfragenbeantwortung lesen Sie >hier<.

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