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Randale in Graz

Polizisten attackiert – FPÖ fordert Konsequenzen

Für die FPÖ Graz ist klar: Nach dem jüngsten Vorfall dürfe man nicht zur Tagesordnung übergehen.

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<p>Bild: Österreichische Bundespolizei / Bild: böhringer [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:%C3%96sterreichische_Bundespolizei_12.jpg">via Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Österreichische Bundespolizei / Bild: böhringer [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Graz. – Laut Presseaussendung der Landespolizeidirektion Steiermark kam es in der Nacht auf Sonntag in den Grazer Bezirken Gries und Jakomini zu zwei Ausschreitungen gegenüber der Polizei. Besonders der Vorfall vor einem Lokal in der Keesgasse ruft die FPÖ auf den Plan.

Gegen 5.15 Uhr randalierten dort mehrere Personen. Als die Polizei eintraf, hielten sich rund 100 Personen vor dem Lokal auf, die sich teils aggressiv gegenüber den Beamten verhielten. Während die Polizei den Sachverhalt aufnahm, kam es immer wieder zu Störungen durch 40 bis 50 Personen. Die Situation konnte erst durch Androhung von Pfefferspray beruhigt werden. Wie die „Kleine Zeitung“ berichtet, wurde ein 21-jähriger Mann aus der Dominikanischen Republik festgenommen, weil er gegen einen Streifenwagen getreten hatte. Bei der Festnahme wehrte er sich und verletzte einen Polizisten. Zwei weitere Dominikaner, ein Mann und eine Frau, attackierten ebenfalls Polizisten und wurden daraufhin festgenommen. Insgesamt mussten 30 Polizisten anrücken.

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FPÖ: „Akuter Handlungsbedarf“

„Augenscheinlich an diesem erschreckenden Vorfall ist die Tatsache, dass es sich bei den Unruhestiftern um Personen der Dominikanischen Republik und afrikanischer Herkunft handelte. Dies zeigt einmal mehr, dass auch Graz zunehmend mit importierter Gewalt konfrontiert ist“, reagierte die Grazer FPÖ in einer Aussendung am Montag. Es bestehe deshalb „akuter Handlungsbedarf“ und es dürfe nach so einer Eskalation nicht zur Tagesordnung übergegangen werden.

Der Freiheitliche Gemeinderatsklub und Klubobmann Armin Sippel fordern deshalb die Verantwortlichen auf allen Ebenen auf, das Thema Ausländerkriminalität ernst zu nehmen. „Bürgermeister Nagl, der sich zuletzt vor allem um Wohlfühlthemen bemüht hat, ist nun gefordert, gemeinsam mit seinem türkisen Parteikollegen Innenminister Nehammer wieder für Ordnung zu sorgen. Krawalle dieser Art, wo sich an die hundert Personen gegen die Polizei zusammenschließen, dürfen nicht als Kavaliersdelikte durchgehen und erfordern hartes Durchgreifen. Wer sich nicht benehmen kann und keine österreichische Staatsbürgerschaft besitzt, für den muss es heißen: ‚Ab nach Hause!'“, heißt es in der Aussendung weiter.

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