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Höchstwert seit 2017

Asyl-Anträge um 86 Prozent gestiegen

Im ersten Halbjahr 2021 erreichte die Anzahl der gestellten Asylanträge den Höchstwert seit 2017.

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<p>Symbolbild: By Mstyslav Chernov (Own work) [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AA_line_of_Syrian_refugees_crossing_the_border_of_Hungary_and_Austria_on_their_way_to_Germany._Hungary%2C_Central_Europe%2C_6_September_2015.jpg">via Wikimedia Commons</a></p>

Symbolbild: By Mstyslav Chernov (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Wien. – Von Jänner bis Juni 2021 wurden in Österreich insgesamt 10.519 Asylanträge gestellt. Das zeigt die offizielle Asylstatistik des Innenministeriums. Im selben Vorjahreszeitraum waren es noch 5.657, was einer Steigerung um 85,93 Prozent entspricht. Am Höhepunkt der Asylkrise – im ersten Halbjahr 2015 – lag die Zahl bei 28.500 Asylanträgen.

Mehrheit aus Syrien und Afghanistan

Die meisten Antragssteller kamen in diesem Jahr weiter aus Syrien und Afghanistan. Über 80 Prozent der Antragssteller waren Männer. Beste Chancen auf einen positiven Asylentscheid haben weiterhin Syrer – nur sechs Prozent der Anträge wurden negativ beschieden. Afghanen bekamen in fast 46 Prozent der Fälle einen negativen Bescheid, rund ein Drittel wurde bewilligt.

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Insgesamt gab es 5.268 positive und 5.545 negative Asylentscheidungen. Dazu wurden 7.784 humanitäre Aufenthaltstitel vergeben und 5.841 Personen erhielten subsidiären Schutz.

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