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China bietet Taliban „freundliche Beziehungen“ an

Die chinesische Regierung will nach der Machtübernahme der Taliban weiterhin diplomatische Beziehungen zu Afghanistan pflegen.

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<p><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wang_Yi_(2016-03-11)_02.jpg">Kremlin.ru</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0">CC BY 4.0</a>, via Wikimedia Commons</p>

Kremlin.ru, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Wie Chinas Außenministerium mitteilte, sei man zu freundlichen Beziehungen mit der neuen Regierung bereit. „China respektiert das Recht des afghanischen Volkes, unabhängig sein eigenes Schicksal zu entscheiden und ist bereit, (…) freundliche und kooperative Beziehungen mit Afghanistan“ zu unterhalten, erklärte die Sprecherin des Außenministeriums, Hua Chunying, laut Medienberichten am Montag in Peking. Ein Ende des Krieges und die Schaffung von Frieden seien der Wunsch aller Afghanen und auch die Erwartung der internationalen Gemeinschaft und der Länder in der Region. Die Sprecherin wies zudem auf die Erklärung der Taliban hin, wonach der Krieg vorbei sei und sie über eine offene und inklusive islamische Regierung verhandeln wollten.

Taliban-Sprecher Mohammed Naim hatte gegenüber dem Sender Al Jazeera betont, die Taliban wolle mit allen Beteiligten Frieden. Außerdem werde man afghanische Persönlichkeiten und diplomatische Vertretungen schützen sowie den Dialog mit der Staatengemeinschaft suchen, kündigte er an.

„China erwartet, dass diese Erklärungen umgesetzt werden, um einen reibungslosen Übergang in Afghanistan sicherzustellen, jede Art von Terrorismus und Verbrechen einzudämmen und es dem afghanischen Volk zu ermöglichen, den Krieg hinter sich zu lassen und ein besseres Zuhause wiederaufzubauen“, hieß es dazu aus dem chinesischen Außenministerium.

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