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Ehemaliger FPÖ-Chef Lutz Weinzinger verstorben

Lutz Weinzinger war langjähriger Landesobmann der FPÖ Oberösterreich. Er starb im Alter von 78 Jahren.

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<p>Lutz Weinzinger im Nationalrat. © Parlamentsdirektion / Mike Ranz</p>

Lutz Weinzinger im Nationalrat. © Parlamentsdirektion / Mike Ranz

Weinzinger war bereits in seiner Studienzeit im Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) aktiv und trat 1969 der FPÖ bei, wo er in der Folge zahlreiche Ämter und Funktionen sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene ausüben sollte: Von 1976 bis 2002 war er Bezirksobmann der FPÖ Schärding, von 1991 bis 2003 zudem Abgeordneter zum oberösterreichischen Landtag. Nach der Abspaltung des BZÖ im Jahr 2005 übernahm Weinzinger dann die FPÖ Oberösterreich und von 2006 bis 2010 war er Nationalratsabgeordneter und Finanzsprecher des FPÖ-Parlamentsklubs. Ab dem Jahr 2007 war der Schärdinger Bundesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ, Mitglied des Bundesparteipräsidiums und des Bundesparteivorstandes der Freiheitlichen. Zudem war Weinzinger ab Oktober 2008 Klubobmann-Stellvertreter im freiheitlichen Parlamentsklub.

Neben der Parteipolitik war Weinzinger auch in burschenschaftlichen Kreisen eine bekannte Persönlichkeit. Er war Mitglied der „Wiener akad. B! Bruna Sudetia“ und der „p.c.B! Scardonia zu Schärding“. Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters im Jahr 1976 musste er sein Studium der Geschichte abbrechen, um dessen Steuerberatungskanzlei in Schärding zu übernehmen.

Freiheitliches Urgestein

„Mit dem Tod von Lutz Weinzinger verliert die FPÖ Oberösterreich einen treuen Mitstreiter und ich persönlich einen väterlichen Freund und politischen Weggefährten“, so Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner in einer Aussendung. „Unser Mitgefühl in diesen Stunden gehören seiner Ehefrau Traudi, seinem Sohn Erhard und der Familie sowie seinen Freunden.“

Weinzinger habe freiheitliche Werte vorgelebt, so Haimbuchner weiter: „Unter seiner Führung wurde nach den schwierigen Zeiten der frühen 2000er-Jahre der Grundstein für ein Wiedererstarken der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft gelegt. Ihm habe ich es zu verdanken, dass ich eine erfolgreiche, starke und hoch motivierte Landesgruppe übernehmen durfte und ich habe im politischen Handwerk viel von ihm lernen dürfen. Seine Freundschaft, sein Vertrauen in mich und seine zutiefst patriotische Einstellung haben mich geprägt. Tradition und Brauchtum als Teil unserer Heimatkultur waren ihm wichtig. Sein umfangreiches Wissen und seine Erfahrung in vielen Bereichen gab er an folgende Generationen weiter und Lutz Weinzinger war bis zuletzt Teil der freiheitlichen Gemeinschaft. Die FPÖ Oberösterreich wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren und wir werden in seinem Sinn für die Menschen, die ihm ein Anliegen waren, seine politische Arbeit fortsetzen.“

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