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Italien erwägt Impfpflicht bei weniger als 80 Prozent Durchimpfung

Italien überlegt eine Impfpflicht einzuführen, sollte die Durchimpfungsrate in der Bevölkerung im Herbst noch bei unter 80 Prozent liegen.

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<p>Symbolbild: Impfung / Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/30478819@N08/50742485437">Flickr</a> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a></p>

Symbolbild: Impfung / Bild: Flickr CC BY 2.0

Rom. – Gesundheitsstaatssekretär Pierpaolo Sileri betonte in einem Interview mit der Tageszeitung La Stampa, dass das der letzte Aufruf zu Impfungen sei. „Wenn wir bis zum 15. September die Schwelle von 80 Prozent der geimpften Bevölkerung nicht überschritten haben, müssen wir eine Form der Impfpflicht in Betracht ziehen“, so Sileri.

Impfpflicht in Unternehmen „nicht sinnvoll“

„Ich würde die Menschen im Alter von über 40 Jahren schützen. Wir können die normale Arbeit der Krankenhäuser nicht weiter verlangsamen“, so Sileri. Seiner Meinung nach sollte die Durchimpfungsrate erhöht werden. „Wegen der Delta-Variante, die sich als wesentlich ansteckender erwiesen hat, sollten wir sie auf 80 Prozent der Bevölkerung erhöhen. Vielleicht sogar ein bisschen mehr“.

Eine Impfpflicht in Unternehmen überzeugt ihn hingegen nicht. „Für die Wirtschaft wäre eine Verlängerung des Grünen Passes sinnvoller als eine Impfpflicht“, so der Staatssekretär. Der „Grüne Pass“ müsse an den Verlauf der Pandemie gekoppelt und „extrem flexibel“ sein, um „Schließungen und Einschränkungen zu vermeiden“. Sollte die Zahl der Fälle unter den Geimpften steigen, weil die Durchimpfungsrate in den letzten Monaten gesunken ist, müsste eine dritte Dosis verabreicht werden, so Sileri.

Keine Rücksicht auf Ungeimpfte in Griechenland

Indes machte die griechische Regierung erneut deutlich, dass im Herbst beim CoV-Krisenmanagement keine Rücksicht auf Ungeimpfte genommen werden soll. Leider lehnten manche Mitbürger die Impfung ab, sagte der griechische Regierungssprecher Giannis Oikonomou in Athen. Die Gründe dafür seien bekannt, würden aber weder von der wissenschaftlichen Gemeinschaft noch von der Mehrheit der Bürger oder von der Regierung selbst akzeptiert. „Die Gesellschaft kann nicht warten und vor allem nicht von solchen Auffassungen in Geiselhaft genommen werden“, sagte Oikonomou. Die griechische Regierung will morgen neue CoV-Maßnahmen für den Herbst bekanntgeben.

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