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China

Nationale Verjüngung statt Online-Spielzeit

Die Kommunistische Partei Chinas führt auf Direktive von Präsident Xi Jinping eine groß angelegte Aktion zur „nationalen Verjüngung“ der chinesischen Kultur und Gesellschaft durch, um ihre Vorstellungen von politischem und moralischem Verhalten, das Patriotismus fördert, zu erneuern.

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<p>Chinas Präsident Xi Jinping: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kremlin.ru">Kremlin.ru</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0">CC BY 4.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Xi_Jinping_(2017-07-07).jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Chinas Präsident Xi Jinping: Kremlin.ru [CC BY 4.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Die jüngste Verordnung, die zu diesem Zweck erlassen wurde, ist ein Verbot dessen, was die KPCh als „verweichlichte Männer“ und „verweichlichte Ästhetik“ im Fernsehen betrachtet, um die „revolutionäre Kultur“ zu bewahren. Dies bezieht sich vor allem auf populäre südkoreanische und japanische Pop-Ikonen, von denen die chinesische Regierung glaubt, dass sie Männer dazu bringen, „nicht männlich“ zu sein.

Die Regierung erließ außerdem eine Vorschrift, nach der Jugendliche unter 18 Jahren nur noch eine Stunde pro Tag (20 bis 21 Uhr) Videospiele spielen dürfen, um „die Abhängigkeit von Online-Spielen zu verhindern und die gesunde Entwicklung von Minderjährigen zu schützen“, berichtet die chinesischen Medienbehörde. Die Aufsichtsbehörden ergriffen auch Maßnahmen, um die ihrer Meinung nach „chaotischen Fanclubs“ internationaler Prominenter zu kontrollieren und ihre Online-Präsenz einzuschränken, was sich wohl auf K-Pop-Fandoms bezieht.

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Dazu kommt eine prinzipielle Umorientierung in der Familienpolitik: Die chinesische Regierung kündigte an, dass sie nun Paaren erlauben möchte, bis zu drei Kinder zu bekommen, da die Geburtenrate landesweit sinkt, die Bevölkerung altert und die Zahl der Arbeitskräfte abnimmt. Die „Ein-Kind-Politik“ wurde 1980 von den chinesischen Behörden eingeführt, um das rasche Bevölkerungswachstum des Landes einzudämmen. (Es gab Ausnahmen für bestimmte ethnische Minderheiten und Familien auf dem Land; etwa die Hälfte der Gesamtbevölkerung Chinas war von der Politik betroffen). Wie Menschenrechtsgruppen aufzeigten, wurde beinhaltete die Durchsetzung dieser Politik Zwangsabtreibungen, Sterilisationen und hohe Geldstrafen für Zuwiderhandelnde. Die Politik wurde dann 2016 durch die Erlaubnis für Paare, zwei Kinder zu haben, ersetzt. Das hat allerdings die chinesische Geburtenrate nicht verbessert. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldet, dass die neue Politik „zur Verbesserung der Bevölkerungsstruktur unseres Landes beitragen und die Strategie des Landes erfüllen wird, aktiv mit einer alternden Bevölkerung umzugehen und den Vorteil der Humanressourcen zu erhalten“.

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