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„Impf-Sigi“

FPÖ kritisiert Grazer Bürgermeister für Aussage zur 1-G-Regel

Bürgermeister Siegfried Nagl warf der FPÖ vor, die Gesellschaft zu spalten. Die Freiheitlichen geben den Vorwurf zurück: „Mehr politische Schizophrenie geht nicht“, meint FPÖ-Klubobmann Armin Sippel.

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<p>Bild: Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) / Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2017_Siegfried_Nagl_(36851432236).jpg" title="via Wikimedia Commons">Special Olympics 2017</a> / CC0 (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) / Bild: Special Olympics 2017 / CC0 (Bild zugeschnitten)

Graz. – Der Grazer FPÖ-Klubobmann Armin Sippel hat auf ein Interview von Bürgermeister Siegfried Nagl reagiert und dem ÖVP-Politiker wegen dessen Aussagen „Doppelbödigkeit“ vorgeworfen. Zuvor hatte Nagl gegenüber dem Magazin „weekend“ gesagt: „Es gibt genügend Strömungen in der freiheitlichen Partei, die die Gesellschaft spalten.“ Die Koalition mit der FPÖ sei er eingegangen, weil es die „einzig mögliche“ gewesen sei. Verärgert zeigen sich die Freiheitlichen aber auch wegen Nagls Aussage zur Bevorzugung von Geimpften und der 1-G-Regel. „Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass über kurz oder lang unterschieden werden muss, wer geimpft ist und wer einfach nicht will“, erklärte der Grazer Bürgermeister.

FPÖ wittert neue Corona-Verschärfungen

Die FPÖ kritisiert deshalb, dass Nagl den Freiheitlichen vorwarf, die Gesellschaft zu spalten, „um dann einige Zeilen später in bester Kurz-Manier von einer Spaltung der Gesellschaft in Geimpfte und Ungeimpfte zu fabulieren“. Auch seine Aussage zur Koalition mit der FPÖ zeige fehlenden Respekt vor dem Wählerwillen. „Die Grazer können davon ausgehen, dass es nach der Wahl in Oberösterreich und Graz am 26. September wieder zu massiven Verschärfungen – wie FFP2-Maskenpflicht, flächendeckende 1-G-Regel und teilweise Schließung der Schulen – kommen wird. Mehr politische Schizophrenie geht nicht und zeigt uns wieder einmal das scheinheilige Gesicht von Nagl“, übt FPÖ-Klubobmann Sippel scharfe Kritik am ehemaligen Koalitionspartner.

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