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Kein Sternchen & Co.

Sachsen will kein Gendern mehr an Schulen

Das sächsische Kultusministerium spricht die Handlungsempfehlung aus, künftig an Schulen des Freistaats auf Gender-Sonderzeichen zu verzichten. Die AfD fordert indes ein Verbot statt bloßer Empfehlungen.

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<p>Symbolbild. <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Radfahrer-innen_absteigen.JPG" title="via Wikimedia Commons">Coyote III</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Symbolbild. Coyote III / CC BY-SA [Bild zugeschnitten]

Dresden. – An Sachsens Schulen soll künftig auf Gender-Sonderzeichen verzichtet werden. Ein entsprechendes Schreiben des Kultusministeriums wurde vor Beginn des neuen Schuljahres an die Schulleitungen verschickt worden, berichtet unter anderem der MDR. Laut dieser Handlungsempfehlung soll etwa bei offiziellen Schreiben, bei Briefen an die Eltern sowie bei Unterrichtsmaterial auf Genderzeichen wie Sternchen, Doppelpunkt oder Unterstrich verzichtet werden.

Statt Sonderzeichen: männliche und weibliche Form

Diese Sonderzeichen würden weder die Kriterien für eine gendergerechte Schreibung erfüllen, noch entsprechen sie den aktuellen Festlegungen des Amtlichen Regelwerks, heißt es im Schreiben. Mit dem Regelwerk seien Vorgaben des „Rats für deutsche Rechtschreibung“ gemeint, erklärt der MDR hierzu. Statt der Sonderzeichen empfiehlt das Ministerium die Verwendung von Paarformen wie „Schülerinnen und Schüler“ oder neutrale Formulierungen wie „Lehrkräfte“. Ziel sei eine gendergerechte und verständliche Sprache. Mit der Regelung solle vor allem Klarheit geschaffen werden, zitiert der MDR eine Sprecherin des sächsischen Kultusministeriums. Es solle aber weder Kontrollen noch Sanktionen geben.

AfD: Gendersprache an Schulen verbieten

Der AfD gehen die in Sachsen ausgesprochenen Empfehlungen nicht weit genug. Rolf Weigand, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, äußert sich in einem Statement hierzu wie folgt: „Die Staatsregierung muss diese Verhunzung der deutschen Sprache endlich komplett verbieten und auch Sanktionen androhen. Es reicht bei weitem nicht, nur eine Bitte auszusprechen. Unter den Lehrern gibt es auch linke Aktivisten, die versuchen unsere Kinder mit ihrer Gender-Ideologie zu indoktrinieren. Hier muss das CDU-Kultusministerium einen klaren Riegel vorschieben.“ Laut Umfragen würde die große Mehrzahl der Deutschen diesen Unsinn ablehnen, so Weigand. Und weiter: „Die AfD sieht es als ihren Erfolg an, dass die Regierung bei diesem Thema zumindest aufgewacht ist. Unsere Fraktion hatte bereits beantragt, Gendersprache in Behörden und Ministerien zu verbieten.“ Das Ziel der AfD bliebe eine endgültige Regelung wie in Frankreich: Dort ist Gender-Sprache an Schulen und Universitäten verboten worden, erklärt der AfD-Politiker.

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