Forderung nach Migrationsmöglichkeit für „Klimaflüchtlinge“

UN-Hochkommissarin Bachelet forderte die Länder dazu auf, sichere und legale Migrationswege bereitzustellen.

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<p>Bild: UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Michelle Bachelet / Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/chathamhouse/26441674294">flickr</a> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a> (Bild zugeschnitten und skaliert)</p>

Bild: UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Michelle Bachelet / Bild: flickr CC BY-NC-ND 2.0 (Bild zugeschnitten und skaliert)

Genf. – Uno-Menschenrechtschefin Michelle Bachelet hat am Montag gefordert, „Klimaflüchtlinge“ aufzunehmen. „Wenn Menschen fliehen müssen, weil ihre Umwelt ihnen kein würdevolles Leben mehr erlaubt, sind erzwungene Rückführungen nicht nur skrupellos, sondern auch völlig untragbar“, so Bachelet am Montag vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf.

Schaffung von Expertenstelle geplant

Sie forderte, dass Länder angesichts der zunehmenden Klimakrise, Umweltverschmutzung und Zerstörung von Lebensräumen sichere und legale Migrationswege bereitstellen sollten. Vor dem Gremium erklärte Bachelet, dass in den vergangenen Monaten Dürren von Marokko über Senegal bis nach Sibirien Millionen Menschen dem Risiko von Leid, Hunger und Flucht ausgesetzt hätten.

Enthüllungen über die ÖVP

Die 47 Länder des Menschenrechtsrats, darunter auch Deutschland, werden in den kommenden Wochen über die Schaffung einer Expertenstelle zur globalen Beobachtung der Klimakrise und ihrer Folgen für Menschenrechte diskutieren, hieß es. Zudem ist geplant, gemeinsam mit dem UN-Umweltprogramm (UNEP) ein Programm zum Schutz von Umweltschützern aufzubauen, wie Bachelet ankündigte.

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