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Übeltäter aus ÖVP-Umfeld

FPÖ-Bus in Oberösterreich beschädigt

Ein weiteres Mal sorgt politische Gewalt gegen Andersdenkende in Österreich für negative Schlagzeilen. Doch dieser Fall ist untypisch: Denn einer der Verantwortlichen soll nicht etwa aus dem linken Milieu kommen, sondern mit der ÖVP sympathisieren.

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<p>© Michael Gruber.</p>

© Michael Gruber.

Kirchdorf an der Krems. – In weniger als zwei Wochen finden in Oberösterreich neben der Landtagswahl auch die Gemeindewahlen statt. Offenbar liegen bei manchen die Nerven blank: Denn am Wochenende kam es plötzlich zur mutwilligen Beschädigung des Wahlkampfbusses eines Kandidaten der FPÖ Kirchdorf. Dellen, Kratzer, zerstörte Spiegel: Der Gesamtschaden beläuft sich nach Angaben der Partei auf etwa 5.000 Euro. Dabei wurde einer der Übeltäter auf frischer Tat ertappt – und gesteht seine Taten.

„Unmut kundtun“: Tatgeständiger aus ÖVP-Umfeld

Dabei handelt es sich um einen 19-Jährigen. Der Landespolizeidirektion Oberösterreich zufolge sahen Zeugen, wie zwei Männer ihrer Zerstörungswut freien Lauf ließen. Der gefasste Täter soll sich auf das Autodach gestellt und dieses bepinkelt haben. Der zweite Beschuldigte, zu dem die Ermittlungen noch laufen, soll dabei den Außenspiegel demoliert haben.

Bei seiner Befragung gab der geständige Tatverdächtige als Motiv an, dass er „mit den politischen Ansichten nicht einverstanden“ sei und mit seiner Aktion „seinen Unmut kundtun“ wollte. Brisant ist aber nicht nur der Tathergang, sondern auch das Milieu, dem der gefasste Verdächtige zugehörig sein soll. Denn wie der Regionalsender RTV berichtete, soll sich dieser im Umfeld der ÖVP bewegen.

FPÖ verurteilt Angriff auf Wahlkampfbus scharf

Kein Verständnis für die Beweggründe hatte man bei der betroffenen Partei. Christoph Colak, der blaue Bürgermeisterkandidat in Kirchdorf, zeigte sich entsetzt über die Tat. Gerade in Kirchdorf falle die FPÖ seit Jahren keinesfalls durch irgendwelche Provokationen, sondern stets durch „anständige und sachliche Politik für die Menschen“ auf. Er erinnert die Übeltäter an die rechtlichen Konsequenzen: „Schwere Sachbeschädigung ist mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe bedroht. Ich hoffe, dass die Täter lernen, dass es sich hierbei um kein Kavaliersdelikt handelt.“

Deutliche Worte fand auch der FPÖ-Landtagsabgeordnete Michael Gruber, der die FPÖ-Bezirkspartei in Kirchdorf leitet. Er erklärte auf Facebook: „Ich finde diese Aktion wirklich erbärmlich. Jeder kann und darf seine Meinung haben und dafür einstehen, aber von anderen die Sachen zu zerstören, ist wirklich zum Schämen.“ Sein Lösungsansatz für den Täter: „Wenn er sich politisch engagieren will, sollte er sich auf Sachargumente konzentrieren. Er selbst bekundete, dass sich sein Team weiter „mit vollem Einsatz für unsere Heimat und unsere Bevölkerung“ engagieren werde – unabhängig derer politischen Präferenzen.

Freiheitliche regelmäßiges Ziel politischer Gewalttaten

Immer wieder werden die Freiheitlichen zur Zielscheibe politischer Gewalttäter, üblicherweise aus dem linksextremen Antifa-Umfeld. Das von den Freilich Medien (zu denen auch die TAGESSTIMME gehört) betriebene Doku-Portal Linke-Gewalt.info zeichnet derzeit zumindest 143 nachweisbare Fälle in den letzten vier Jahren nach, die dezidiert die Freiheitlichen zum Ziel hatten.

Die Bandbreite reicht dabei von einfachen Plakat-Beschädigungen bis zu Fäkalien-Anschlägen und Brandanschlägen auf Parteieinrichtungen. Noch nicht mitgerechnet sind in dieser Statistik übrigens die unzähligen Antifa-Anschläge auf Studentenverbindungen, einschließlich jener, in denen freiheitliche Politiker korporiert sind.


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