2.600 Afghanen erhalten Aufenthaltszusage für Deutschland

2.600 weitere Afghanen einer sogenannten „Menschenrechtsliste“ haben nun eine Aufenthaltszusage des Bundesinnenministeriums erhalten. Kritik kommt von Vertretern der Asyllobby, denen die Zahl noch zu gering ist.

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<p>Symbolbild: Flugzeug / Pexels (CC0) </p>

Symbolbild: Flugzeug / Pexels (CC0)

Berlin. – Erst wurde von „Ortskräften“ gesprochen, nun nimmt man auch andere Afghanen auf. Für rund 2.600 „Menschenrechtler, Künstler, Wissenschaftler, Journalisten und andere potenziell gefährdete Menschen“ aus Afghanistan, wie die „Welt“ aufzählte, hat das Bundesinnenministerium eine Aufenthaltszusage gegeben. Das heißt, dass die Personen kein Asyl beantragen müssen, sondern samt ihrer Lebenspartner und Kinder einen Aufenthaltstitel erhalten. Diesen erhalten alle Menschen, die auf der „Menschenrechtsliste“ des Auswärtigen Amtes notiert sind.

Bereits jetzt sind 4.578 Menschen mit Evakuierungsflügen der Bundeswehr nach Deutschland gekommen, darunter 3.849 Afghanen. Hunderte weitere Afghanen kamen auf anderen Wegen nach Deutschland, etwa mit zivilen Flügen über das Golfemirat Katar. Kritik daran gibt es bislang vor allem von linken Gruppen, die Zahl der Schutzbedürftigen sei „viel zu niedrig“, meinte etwa Günter Burkhardt, der Geschäftsführer der Lobbyorganisation „Pro Asyl“.

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