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Pläne verworfen

Nun doch keine Covid-Impfungen an Kärntner Schulen

FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl hält das für eine „sehr vernünftige Entscheidung von der Bildungsdirektion und dem Land Kärnten„.

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<p>Symbolbild: Corona-Impfung / Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/foto_db/50745339312">flickr</a> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a></p>

Symbolbild: Corona-Impfung / Bild: flickr CC BY 2.0

Klagenfurt. – Das Bundesland Kärnten hat sich gegen Covid-Impfungen in Schulen entschieden, man will keine Konflikte in die Schulen tragen, wenn Eltern dagegen seien. Noch vor einigen Wochen hatte man in der Bildungsdirektion Vorbereitungen getroffen, um Kinder und Jugendliche ab zwölf an den Schulen impfen zu können. In einem ersten Schritt hatte man den Bedarf erhoben. Nun wurden diese Planungen aber verworfen.

„Dem Beispiel Kärntens folgen“

Der Grund dafür: Man wolle „keine Konflikte in die Schulen tragen“, sagte Gerd Kurath vom Landespressedienst zur Kleinen Zeitung. Vorerst war nicht klar, welche weitere Impfaktionen es speziell für Schüler geben könnte. Im Sommer hatte man bereits spezielle Impftage für Schüler und Lehrer in den Impfstraßen des Landes abgehalten. Angedacht wurde auch ein niederschwelliges Angebot mit eigenen Impfbussen.

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Indes forderte FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl am Donnerstag, dass auch die anderen Bundesländer dem „ablehnenden Beispiel Kärntens“ folgen sollten: „Das ist eine sehr vernünftige Entscheidung von der Bildungsdirektion und dem Land Kärnten – die Schulen sind nämlich zum Lernen da und nicht zum Herumdoktern“, so Brückl.

Appell an Bildungsminister Faßmann

Schüler, Lehrer und Eltern würden sich derzeit nichts anders wünschen als Sicherheit, Planbarkeit und keinen Druck bzw. Zwänge. Brückl appellierte daher auch an ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann und an die Bildungsdirektionen „den Druck auf Pädagogen, auf Schüler und auch auf die Eltern nicht so weit zu erhöhen, dass sie sich dann schlussendlich doch impfen lassen, nur um ihre Ruhe zu haben“. Jeder Einzelne müsse frei entscheiden können, ob er sich impfen lassen will oder nicht, betonte der FPÖ-Bildungssprecher.

Zudem hätten die Schüler immer noch Bildungslücken und würden sowohl psychisch als auch physisch unter den Corona-Maßnahmen leiden. Überdies würden Masken und regelmäßige Tests noch immer den Schulalltag der Schüler bestimmen, weshalb sie „nun nicht auch noch einen zusätzlichen Impfdruck“ bräuchten, betonte Brückl abschließend.

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