„Niemand ist sicher“

Johnny Depp kritisiert Cancel Culture

Beim Filmfestivals von San Sebastian hat der US-Schauspieler Johnny Depp die sogenannte „Cancel Culture“ angeprangert.

< 1 Minuten
<p><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Johnny_Depp-2757.jpg">Harald Krichel</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>, via Wikimedia Commons</p>

Harald Krichel, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

San Sebastian. – „Es ist so weit außer Kontrolle geraten, dass ich Ihnen versichern kann, dass niemand sicher ist“, sagte Depp am vergangenen Dienstag beim Filmfestival, wo er den Ehrenpreis „Donostia“ erhielt. „Es genügt ein Satz, und es gibt keinen Boden mehr, der Teppich wird weggezogen.“ Das sei nicht nur ihm, sondern vielen Menschen – sowohl Frauen als auch Männern – passiert. „Traurigerweise glaubt man ab einem gewissen Punkt, dass das normal ist“, kritisierte der Schauspieler.

Depp stand zuletzt in den Schlagzeilen, weil er einen Verleumdungsprozess gegen die britische Boulevardzeitung „The Sun“ verloren hatte. In einem Artikel der Zeitung wurde Depp als „Frauenschläger“ bezeichnet. Ein Gericht in London hatte die Klage des Schauspielers abgewiesen, weil die Mehrheit der in der Zeitung erwähnten Vorwürfe sich als wahr erwiesen hätten.

Enthüllungen über die ÖVP

Nach dem Urteil entließ Warner Bros. den 58-Jährigen aus der „Harry Potter“-Spin-off-Filmreihe „Phantastische Tierwelten“. Seither soll Depp auch keine großen Filmrollen mehr angeboten bekommen haben.

Cover der Freilich-Ausgabe #10
AfD. Aber normal! - Neue Ausgabe unseres Magazins erschienen!
Die AfD komplettiert die Demokratie als parlamentarische Rechte. Wir erklären, was das freiheitliche Lager in Deutschland ausmacht und sprechen mit Alice Weidel und Tino Chrupalla über ihre Visionen für Deutschland und den Druck des Establishments.
Jetzt abonnieren