Inseraten-Affäre

Meinungsforscherin B. wieder auf freiem Fuß

Nach ihrer Festnahme am Dienstag ist die Meinungsforscherin Sabine B. wieder enthaftet worden.

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Symbolbild Akten (CC0)

Wien. – „In der Inseratenaffäre liegen bei der vor Kurzem festgenommenen Person die zum Zeitpunkt der Festnahme angenommenen Haftgründe nicht mehr vor“, zitiert der ORF einen Sprecher Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA). Die Meinungsforscherin B. muss damit nicht in Untersuchungshaft. B. war am Dienstag wegen Verdunkelungsgefahr festgenommen worden, weil sie dem Vernehmen nach am Tag vor der Hausdurchsuchung in der Vorwoche Daten einer Festplatte gelöscht haben soll. Nach ihrer Festnahme soll sie laut offiziell unbestätigten Informationen der Nachrichtenagentur APA im Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK) vernommen worden sein.

B. wird vorgeworfen, in der ÖVP-Inseratenaffäre eine zentrale Stellung einzunehmen und Umfragen für die Tageszeitung „Österreich“ manipuliert zu haben, um Sebastian Kurz (ÖVP) zu unterstützen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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