3G am Arbeitsplatz

FPÖ warnt vor Testchaos

Die FPÖ fordert ein Ende der 3G-Regel am Arbeitsplatz. „3G am Arbeitsplatz ist einfach nicht praktikabel und durchführbar“, kritisiert der Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss.

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Symbolbild: Corona-Abstrich / Bild: © Raimond Spekking (Bild zugeschnitten)

Wien. – Seit 1. November gilt in Österreich die 3G-Regel am Arbeitsplatz. Mit dieser Verordnung muss jeder Mitarbeiter in einem Büro einen gültigen 3G-Nachweis erbringen, um seiner Arbeit nachgehen zu dürfen. Dadurch kommt es in Apotheken, bei Ärzten sowie Teststraßen zu einem massiven Zustrom an Personen, die nun täglich ein gültiges Testzertifikat brauchen. Die FPÖ warnt deshalb vor einem Testchaos:

„Bereits mehrfach haben sich verzweifelte Bürger an uns gewandt, die ihr Testergebnis nicht rechtzeitig erhalten haben, da entweder QR-Codes falsch waren oder der Name plötzlich nicht mehr mit der Sozialversicherungsnummer übereingestimmt hätte“, berichtet der Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss.

Enthüllungen über die ÖVP

Impfpflicht durch die Hintertür

Die Labors sollen laut FPÖ bereits über Kapazitätsengpässe klagen. „Am Ende ist es für die Getesteten auch vollkommen egal, wo der Fehler liegt und wie er zustande kommt, Fakt bleibt, sie bekommen das gültige Testergebnis nicht rechtzeitig, um pünktlich in der Arbeit erscheinen zu können“, macht Krauss auf ein Problem des massiven Testanstiegs aufmerksam.

Für Betriebe und Mitarbeiter stelle dieser Zustand ein Problem dar. Wird der Arbeitsplatz ohne Testergebnis aufgesucht, riskiert man empfindliche Strafen. Arbeitnehmern drohen bis zu 500 Euro, Arbeitgebern bis zu 3.600 Euro Strafe. „3G am Arbeitsplatz ist einfach nicht praktikabel und durchführbar. Gesundheitsminister Mückstein will so die Impfpflicht durch die Hintertür einführen – das ist schlicht abzulehnen“, betont Krauss.

Test oder FFP2-Maske

Noch gibt es eine Übergangsfrist für die 3G-Regel: Bis einschließlich 14. November ist es noch möglich, ohne 3G-Nachweis zu arbeiten, wenn man stattdessen durchgehend eine FFP2-Maske trägt. Danach gilt für alle verpflichtend der Testnachweis.

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