Brief vom Anwalt

Gottwald geht gegen FPÖ vor

Der ehemalige Wintersportler und Olympiasieger sieht sich von der FPÖ vereinnahmt und schaltete deshalb einen Anwalt an.

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<p><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Felix_Gottwald_-_Gala_Nacht_des_Sports_2010.jpg">Manfred Werner / Tsui</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>, via Wikimedia Commons</p>

Manfred Werner / Tsui, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Am Montag verkündete Felix Gottwald öffentlich seinen Rücktritt als Vorsitzender der Breitensportkommission der Bundes-Sport GmbH. In einem offenen Brief an Sportminister Werner Kogler (Grüne) äußerte er sich kritisch zur Corona-Politik der Regierung (TAGESSTIMME berichtete). Auf seiner Facebook-Seite schrieb Gottwald, er habe jegliches Vertrauen in die Politik verloren. „Spaltung, Hetze, Diskriminierung – das sind die Regierungsgebote der Stunde. Ich schäme mich zutiefst für unser Land und bin als Österreicher zornig, traurig und (ver-)fassungslos zugleich“, kritisierte er.

FPÖ soll Postings löschen

Die FPÖ verbreitete daraufhin ein Sujet mit Gottwalds offenem Brief in den sozialen Medien. Damit hatte der ehemalige Nordische Kombinierer laut Bericht der Kleinen Zeitung aber offenbar keine Freude. Demnach schaltete Gottwald eine Anwaltskanzlei ein, welche die FPÖ aufforderte, „mit sofortiger Wirkung alle Postings in ihren Sozialen Medien, bei denen Sie unseren Mandanten Herrn Felix Gottwald verwenden, einzustellen bzw. unverzüglich vom Netz zu nehmen und zu löschen“.

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