„Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Klinik klaut!“

Während man auch in Deutschland immer lauter über eine Impfpflicht nachdenkt, geht das Kliniksterben und der Intensivbettenabbau in der Krise immer weiter voran. So auch in Oberschwaben, wo trotz der Corona-Krise zwei Krankenhausstandorte geschlossen werden sollen.

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Symbolbild (CC0)

Bad Saulgau/Pfullendorf. – Mehr als 500 Menschen haben am vergangenen Samstag an einer Kundgebung gegen die drohende Schließung der Krankenhausstandorte in Bad Saulgau und Pfullendorf teilgenommen. Bei der anschließenden Demonstration riefen die Teilnehmer unter anderem: „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Klinik klaut!“ Unter den Teilnehmern war neben Bad Saulgaus Bürgermeisterin auch Ordensschwestern vom Franziskanerinnenkloster Sießen. Die Demonstranten wollten ein „Zeichen setzen“ und gaben sich teils optimistisch, die Klinikschließungen noch verhindern zu können. „Wir brauchen unsere Krankenhäuser auf dem Land. Es ist ein Wahnsinn, in einer Zeit wie heute, Krankenhäuser zu schließen!“, erklärte etwa die Vorsitzende des Krankenhausfördervereins Bad Saulgau, Larissa Lott-Kessler. Die Organisatoren planen bereits weitere Veranstaltungen, auch solche in weiteren Orten des Landkreises Sigmaringen.

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