FPÖ - Unterschreiben gegen Impfzwang
Werbung

Wien

FPÖ stellt Antrag gegen Impfpflicht

Die für Februar angekündigte allgemeine Impfpflicht sei ein Eingriff in höchstpersönlichen Lebensbereich, kritisiert die FPÖ Wien.  

< 1 Minuten
<p>Symbolbild: Pixabay</p>

Symbolbild: Pixabay

Wien. – Die FPÖ bringt bei der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderats einen Antrag gegen die allgemeine Impfpflicht ein. Das kündigte Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss in einer Aussendung am Donnerstag an. „Jeder muss das Recht haben, sich frei zu entscheiden, was mit dem eigenen Körper geschieht“, betont Krauss.

Als weiteren Aspekt gegen eine Impfpflicht führt der FPÖ-Politiker an, „dass weder ein Antikörper-Grenzwert für Immunschutz noch das Immun-Korrelat, jener Wert, der zeigt, ob eine Auffrischungsimpfung notwendig ist, bis dato festgelegt werden konnte“. Es habe Anschein, dass alles und jeder geimpft werden müsse, „ohne auf die körperliche Konstitution des Einzelnen Rücksicht zu nehmen“, meint Krauss.

Banner für den Freilich Buchladen
Werbung

Krauss: Impfpflicht rechtswidrig

Auch sei die Impfpflicht aus Sicht der Freiheitlichen rechtswidrig. Sie widerspreche dem Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und dem Artikel 3 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union (GRC) und heble nicht nur verfassungsgesetzlich gewährleistete Rechte, sondern auch Europäische Grundrechte aus. „Ich fordere alle Abgeordneten auf, sich im heutigen Gemeinderat gegen diesen Eingriff in die höchstpersönlichen Rechte auszusprechen und unserem Antrag gegen eine Impfpflicht zuzustimmen“, so Krauss.

Enthüllungen über die ÖVP
Cover der Freilich-Ausgabe #15
Links. Rechts. - Neue Ausgabe unseres Magazins erschienen!
Wir klären das Verhältnis zwischen Linken und Rechten, sprechen über kritisches Denken und zeichnen den Stammbaum der Rechten nach. Kulturelle Hegemonie von rechts? War einmal. Jetzt bewirkt gesellschaftlicher Wandel das Aus – oder führt in den Widerstand.
Jetzt abonnieren