FPÖ - Unterschreiben gegen Impfzwang
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„Corona-Werbetrommel“

FPÖ-Sprecherin kritisiert AK-Präsidentin

Nach der ORF-Sendung „Pressestunde“ kritisiert Dagmar Belakowitsch (FPÖ) die Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl für ihre Einstellung zur Impfpflicht.

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<p><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:RenateAnderl.jpg">Mirjam Reither</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 DE</a>, via Wikimedia Commons</p>

Mirjam Reither, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons

Wien. – Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl hat sich am Wochenende in der ORF-„Pressestunde“ für eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. „Ich wüsste die Alternative nicht“, erklärte Anderl. Sie sei zwar gegen Zwang, aber wegen der Lage in den Krankenhäusern sei sie trotzdem für eine Impfpflicht. Weiters appellierte sie daran, mit der Spaltung in der Gesellschaft aufzuhören. Unschlüssige sollten mit einer Prämie zur Impfung gebracht werden. Außerdem müsse man die Vorteile der Impfung noch stärker hervorheben, betonte die AK-Präsidentin

Spaltungschor der Bundesregierung

Kritik an ihren Äußerungen kam von der FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch. Die Sendung habe gezeigt, dass die Präsidentin der Arbeiterkammer auch nur einen Teil der „Corona-Werbetrommel“ darstelle und im Prinzip auf ihre Zwangsmitglieder „pfeife“. Mehrmals habe sie sich positiv zur Impfpflicht geäußert. „Dass sie damit 20 bis 25 Prozent mehr Arbeitslose in Kauf nimmt, hat sie natürlich nicht erwähnt“, so kritisierte Belakowitsch.

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Es wirke seltsam, wenn die AK-Präsidentin einerseits hunderttausende Menschen ohne Job mit einer Impfpflicht generiere und andererseits verspreche, dass sie sich bei diesbezüglichen Kündigungen für die Betroffenen einsetzen werde. „Anderl vergisst, dass auch ungeimpfte Arbeiter und Angestellte ihre Pflichtbeiträge pünktlich abliefern müssen, um die Kammer und auch Anderl zu finanzieren. Somit sollte sie besser hinter all ihren Zwangsmitgliedern stehen und nicht nur für eine selektive Auswahl. Gerade die Arbeiterkammer sollte die Gesellschaft wieder zusammenführen und nicht im ‚Spaltungschor der Bundesregierung freudig mitträllern‘“, forderte die FPÖ-Sozialsprecherin ein.

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