FPÖ - Unterschreiben gegen Impfzwang
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Innsbruck

Unbekannte versuchten in FPÖ-Bürgerbüro einzubrechen

Nach mehreren Farb- und Fäkalangriffen auf Innsbrucker FPÖ-Büros kam es in den vergangenen Tagen zu einem versuchten Einbruch. „Langsam fallen alle Hemmungen und jedes Mittel scheint recht“, warnt die FPÖ vor politisch motivierter Gewalt.

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<p>Bild: Österreichische Bundespolizei / Bild: böhringer [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:%C3%96sterreichische_Bundespolizei_12.jpg">via Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Österreichische Bundespolizei / Bild: böhringer [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Innsbruck. – Ein oder mehrere unbekannte Täter haben versucht, in das freiheitliche Bürgerservice in der Innsbrucker Anichstraße einzubrechen. Das teilte die FPÖ Tirol in einer Aussendung am Dienstag mit. Demnach hätten die oder der Täter sich zwar Zutritt ins Haus verschafft, seien danach aber an der Sicherheitstür der Büroräumlichkeiten gescheitert. Wie die FPÖ gegenüber der TAGESSTIMME erklärte, müsse der Einbruchsversuch zwischen 29.12. und 3.1. passiert sein. Anzeige bei der Polizei habe man bereits erstattet.

Mehr als ein Dutzend Straftaten gegen FPÖ

FPÖ-Landesparteigeneralsekretär Patrick Haslwanter forderte in einer Reaktion auf den Vorfall ein Ende der politisch motivierten Kriminalität und „energische Ermittlungen“ der Exekutive. „Mehr als ein Dutzend Straftaten gegen die FPÖ Tirol sind es nun innerhalb von 2½ Jahren. Langsam fallen alle Hemmungen und jedes Mittel scheint recht“, so Haslwanter, der an die gelockerten
Radmuttern an einem Parteiauto
erinnerte. „Anfänglich waren es Vandaleakte gegen unsere
Objekte, mittlerweile wird versucht, in unsere Büros einzubrechen und wer weiß was zu tun.“ Der bei dem Einbruchsversuch verursachte Schaden sei „beträchtlich“.

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Es sei die „demokratische Pflicht“ aller Parteien, eine Allianz gegen politisch motivierte Straftaten zu bilden und verstärkte Anstrengungen zu unternehmen, um der Straftatserie gegen die FPÖ ein Ende zu bereiten. „Vor allem die Grünen sind hier gefordert, ihren extremen Narrensaum zu zügeln und Innsbruck nicht länger zum Paradies für linksradikale Weltrevoluzzer zu machen“, so Haslwanter.

In den vergangenen Jahren kam es in Innsbruck zu zahlreichen Angriffen auf FPÖ-Einrichtungen. Erst im Oktober 2021 war die Fassade der FPÖ-Landesgeschäftsstelle mit Fäkalien verunstaltet worden.

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Erneuter Fäkalangriff auf FPÖ-Büro in Innsbruck (21.10.2021)

Regelmäßige Angriffe auf FPÖ-Büros in Innsbruck (25.05.2020)

Innsbruck: FPÖ-Zentrale erneut mit Fäkalien verunstaltet (29.10.2019)

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