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Überfall in Apolda

Mutmaßliche Linksextremisten verletzten drei Männer

Kurz vor Weihnachten haben mutmaßliche Linksextremisten drei Männer, die sie offenbar dem „politisch rechten Spektrum“ zuordneten, überfallen und ins Krankenhaus geprügelt. Die Polizei sucht nach Zeugen.

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<p>Symbolbild: Deutscher Polizeiwagen / Bild: pexels (CC0)</p>

Symbolbild: Deutscher Polizeiwagen / Bild: pexels (CC0)

Apolda. – Der Überfall geschah bereits am 23. Dezember vor einem Supermarkt in der Straße des Friedens im thüringischen Apolda. Gegen 19.20 Uhr überfielen vier dunkel gekleidete Personen drei Männer im Alter zwischen 39 und 57 Jahren. „Hierbei setzten die Täter auch ein Schlagwerkzeug und ein Reizstoffsprühgerät ein. Darüber hinaus ergingen seitens der Tätergruppierungen mehrfach Beleidigungen gegenüber der Geschädigten“, heißt es in einem Bericht der Polizei. Danach flüchteten die Täter. Offenbar ordneten sie die Opfer der „politisch rechten Szene“ zu, weshalb wohl von einem linksextremen Hintergrund der Tat auszugehen ist.

Mit Knochenbrüchen im Krankenhaus

Alle drei Geschädigten mussten mit Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden. „Ein 57-Jähriger, welcher unter anderem eine Gesichtsfraktur erlitt, und ein 44-Jähriger, bei welchem unter anderem eine Sprunggelenksfraktur diagnostiziert wurde, müssen mit einem länger währenden Krankenhausaufenthalt rechnen. Der dritte Geschädigte, ein 39-Jähriger, konnte nach zeitnah aus der medizinischen Betreuung entlassen werden“, teilte die Polizei weiter mit.

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Das Portal „Thüringen24“ hatte ursprünglich fälschlicherweise von einem mutmaßlich „rechtsextremen“ Überfall berichtet, korrigierte den Artikel jedoch in der Folge.

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