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WHO

Infektionswachstum weltweit gering, einige Länder lockern schon

Die neuesten Zahlen der WHO zeigen, dass die weltweite Inzidenz in den vergangenen sieben Tagen langsamer gewachsen ist als zuvor. Doch einige Länder in Europa haben sich bereits vor Veröffentlichung des aktuellen Wochenberichts dazu entschlossen, ihre Corona-Maßnahmen zu lockern.

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<p>Symboldbild: Mund-Nasen-Schutz / Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/30478819@N08/51124356574">flickr</a> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a> (Bild skaliert und zugeschnitten)</p>

Symboldbild: Mund-Nasen-Schutz / Bild: flickr CC BY 2.0 (Bild skaliert und zugeschnitten)

Genf. – In ihrem wöchentlichen Bericht erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestern Abend, dass mit mehr als 21 Millionen Neuinfektionen weltweit in den vergangenen sieben Tagen die „höchste Anzahl an wöchentlich erfassten Fällen seit Beginn der Pandemie“ registriert wurden. Insegsamt sei die Inzidenz jedoch „langsamer“ gewachsen als zuvor. Laut den Angaben ist die Zahl der neuen Fälle um fünf Prozent gestiegen – gegenüber 20 Prozent Wachstum in der Vorwoche. Erst vor wenigen Tagen hat auch der WHO-Direktor für Europa, Hans Kluge, erklärt: „Es ist plausibel, dass die Region sich auf eine Endphase der Pandemie zubewegt“.

Infektionszahlen rückläufig

Denn die Omikron-Variante, die in der Regel für einen milderen Krankheitsverlauf sorgt, ist weiterhin die weltweit dominierende Variante. Die Delta-Variante sei „kontinuierlich rückläufig“, während die Alpha-, Beta- und Gamma-Varianten „sehr gering“ zirkulieren. In den Ländern, in denen die Omikron-Fälle bereits im November und Dezember stark gestiegen waren, seien die Zahlen mittlerweile rückläufig. Diese Tatsache bewegte jüngst auch einige Länder dazu, ihre Corona-Maßnahmen zu lockern beziehungsweise so gut wie aufzuheben.

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So hebt etwa die britische Zentralregierung die meisten Covid-Beschränkungen auf. Mit Donnerstag gibt es dann keine Pflicht mehr zum Homeoffice. Auch das verpflichtende Tragen von Gesichtsmasken beispielsweise im Supermarkt und dem öffentlichen Nahverkehr wird abgeschafft sowie der Covid-19-Pass, den man unter anderem bei Konzerten vorzeigen musste, um nachzuweisen, dass man geimpft, genesen oder negativ getestet ist. Darüber hinaus ist geplant, dass sich Infizierte ab dem 24. März nicht mehr isolieren müssen.

Irland und Niederlande beschließen Lockerungen

Auch Irland hat am vergangenen Wochenende so gut wie alle Corona-Maßnahmen im Land aufgehoben. Seit vergangenen Samstag dürfen Pubs, Restaurants und Discos wieder öffnen ohne Impfnachweise zu verlangen oder Abstandsregeln zu beachten. Zudem fallen auch Teilnehmerbeschränkungen für Veranstaltungen weg, Vorschriften für private Treffen gibt es dann ebenfalls keine mehr. Am Anfang dieser Woche ist zudem die Pflicht zum Homeoffice gefallen. Einzig für internationale Reisen gelte nach wie vor die 3G-Regel. Wer positiv auf das Coronavirus getestet wird, muss sich weiterhin isolieren. Auch die Maskenpflicht bleibt mindestens bis Ende Feber noch in Kraft.

Gestern zogen dann auch die Niederlande nach. Nach mehr als fünf Wochen dürfen Gaststätten, Theater, Museen und Kinos wieder öffnen – täglich bis 22.00 Uhr, teilte der niederländische Präsident Mark Rutte am Dienstagabend in Den Haag mit. Auch bei Sportwettkämpfen wie etwa Fußballspielen darf wieder eine begrenzte Zahl von Besuchern zugelassen werden. Einige Einschränkungen des öffentlichen Lebens wie Maskenpflicht und Coronavirus-Pass bleiben jedoch. Die Quarantäneregeln werden indes gelockert.

Mehr zum Thema:

Omikron-Welle: Irland hebt so gut wie alle Corona-Regeln auf (22.01.2022)

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