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Linksextremisten schänden Denkmal für Dresdner Bombenopfer

Linksextremisten haben viele Feindbilder, eines davon ist die Erinnerung an deutsche (zivile) Opfer im Zweiten Weltkrieg. Nun schändeten sie am Wochenende erneut ein Denkmal für die Bombenopfer der sächsischen Landeshauptstadt.

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<p><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:20210102.Dresden.Heidefriedhof.Tr%C3%A4nenmeer.-014.jpg">Bybbisch94, Christian Gebhardt</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>, via Wikimedia Commons</p>

Dresden. – Linksextremisten haben ein Denkmal für die Opfer der alliierten Bombenangriffe am Dresdner Heidefriedhof zerstört. Konkret wurde die Skulptur „Trauerndes Mädchen im Tränenmeer“ der polnischen Künstlerin Malgorzata Chodakowska vom Sockel gestürzt. Die 1,40 Meter große Figur zeigt eine Mädchenfigur in einer mit Wasser gefüllten Vertiefung, die ein Tränenmeer als Zeichen der Trauer über die zahlreichen Toten darstellen soll. Die Figur war 2010 anlässlich des 65. Jahrestages der Bombardierung eingeweiht worden.

Bekennerschreiben auf Indymedia

Die mutmaßlichen Täter erklärten diese Figur in einem Bekennerschreiben auf einem linksradikalen Szene-Portal „Indymedia“ zu einem „geschichtsrevisionistischen Denkmal“ und rühmten sich damit, es „fachgerecht entfernt“ zu haben. Diese „fachgerechte Entfernung“ bestand daraus, die Skulptur abzubrechen und von ihrem Sockel zu stürzen. „Die Opfer der Bombenangriffe werden symbolisch als unschuldige Kinder dargestellt, die Bombenangriffe wirken dagegen gerade grauenhaft barbarisch. Aber genau dieses Bild entbehrt eben jeder historischen Grundlage und ist damit ideologisch gefährlich, verschiebt es doch die Schuld vom NS weg auf die Alliierten“, begründeten die Kriminellen ihre Tat. Und weiter: „Die Bombenangriffe waren notwendig, um den NS zu besiegen, die Toten waren keine Opfer, sie waren Täterinnen und Täter.“

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Die Opfer der Bombardierung zu bereuen sei falsch: „Betrauert werden sollten die Opfer der Deutschen Barbarei, gefeiert werden sollte der Sieg über diese, also auch der 13. Februar als Sieg über das nationalsozialistische Dresden.“

Die jüngste Attacke besitzt eine traurige Tradition. Nahezu jährlich kommt es im Januar oder Februar zu entsprechenden Angriffen der linken Szene.

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