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Selenski fordert Eilverfahren für EU-Beitritt der Ukraine

Die EU-Kommissionschefin Von der Leyen und der ukrainische Präsident Selenski sprachen über einen EU-Beitritt der Ukraine.

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<p>Bild: Flaggen der EU / Bild: <a href="https://flickr.com/photos/160866001@N07/48328178491/">flickr</a> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a> (Bild skaliert und zugeschnitten)</p>

Bild: Flaggen der EU / Bild: flickr CC BY 2.0 (Bild skaliert und zugeschnitten)

Kiew/Brüssel. – Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat am Montag den EU-Beitritt seines Landes im Eilverfahren gefordert. „Unser Ziel ist es, mit allen Europäern zusammen zu sein und, was am wichtigsten ist, gleichberechtigt zu sein. Ich bin sicher, dass das fair ist. Ich bin sicher, dass wir es verdienen“, sagte er in einer Videoansprache. Bereits am Wochenende hatte Selenski betont, es sei nun ein „entscheidender Moment“, die langjährige Diskussion um den EU-Beitritt „ein für alle Mal“ zu beenden und über die Mitgliedschaft zu entscheiden.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach sich am Sonntag für einen EU-Beitritt der Ukraine aus. „Im Laufe der Zeit gehören sie tatsächlich zu uns. Sie sind einer von uns und wir wollen sie drin haben“, sagte sie am Sonntag gegenüber „Euronews“.

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Schallenberg: „Löst die akute Krise nicht“

Während etwa Polen und Slowenien ebenfalls für einen EU-Beitritt der Ukraine sind, zeigte sich Österreich zurückhaltend. „Im Grunde ist es kein Anbieten, es ist eine Reaktion“, erklärte der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) im Ö1-„Morgenjournal“. Der EU-Beitritt sei ein „großer Wunsch von ukrainischer Seite“. „Es ist emotional total verständlich in dieser Situation, ich glaube nur, es löst momentan die akute Krise nicht“, gab Schallenberg zu bedenken.

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